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Überraschung im Karneval Kölner Redner ändert Namen: „Habe nicht mehr den Bezug“

Eine Sitzung im Kölner Karneval.

Symbolfoto einer Karnevalssitzung, aufgenommen 2020 im Gürzeich.

Büttenredner Ralf Knoblich wird ab sofort nur noch als „Knubbelisch” unterwegs sein und streicht den Klingelpütz aus dem Namen.

Er ist seit 1998 unter seinem Namen in der Bütt und einer der letzten typisch kölschen Redner: Als „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“ hat Ralf Knoblich (58) im Laufe der Jahre feine Erfolge gefeiert, gilt als echtes „Kind“ der Nachwuchsorganisation Kajuja. Auffällig seine Pickelhaube und seine historische preußische Wärter-Uniform vom Klingelpötz, dem Knast in Köln-Ossendorf.

Doch damit ist es jetzt vorbei – zumindest mit dem „Klingelpötz“. Denn Ralf Knoblich wird ab sofort unter einem anderen Namen auf die Bühnen gehen. Der Grund ist einfach: Im wahren Leben war Knoblich wirklich in der JVA Ossendorf tätig und ist jetzt in Beamten-Pension.

Kölner Karneval: Knubbelisch vum Klingelpötz wird andere Type auf der Bühne

„Ich habe lange überlegt, wie es weitergehen soll“, sagt der Büttenredner im Gespräch mit EXPRESS.de. „Mit meiner Pension habe ich nicht mehr so wirklich den Bezug zu meinem früheren Job als Justizvollzugsbeamter.“

Deshalb will Knoblich künftig nur noch als „Knubbelisch“ den Menschen Freude bereiten. „Das passt zu mir, das bin ich. So kann ich weiterhin als urkölsche Type unterwegs sein.“ Und: „Es eröffnet mir ganz neue Horizonte. Ich kann ganz andere Dinge in Köln aufs Korn nehmen.“

GDä Knubbelisch vum Klingelpötz auf der Bühne im Kölner Karneval.

So kannte man ihn: Ralf Knoblich alias „Knubbelisch vum Klingelpötz“, hier 2019 bei einer Sitzung in der Kölner Flora.

Ralf Knoblich, der Tausendsassa. In seinem wahren Leben ist er bereits in viele Rollen geschlüpft: Erst war er Modell-Schreiner, dann meldete er sich freiwillig bei der Bundeswehr und wurde sogar Panzerkommandant der Kampfpanzer Leopard 1 und 2 – bis er schließlich Justizvollzugsbeamter wurde.

„Ganz nebenbei“ fand der Sohn zweier Wirtsleute aus Lindenthal schließlich auch in den Fastelovend. Sein echter Job in Ossendorf – manchmal kein schöner Blick zurück. „Ich bin darüber auch krank geworden“, sagt er ehrlich. Ab sofort kümmert sich Knoblich aber nur noch darum, was ihm Spaß macht: zum Beispiel, als neuer „Knubbelisch“ mit neuem Kostüm auf der Bühne zu stehen.

Erstmals in neuer Typenrolle ist er am kommenden Wochenende im Eltzhof zu sehen. „Ich bin gespannt, wie es wird“, blickt der „Knubbelisch“ voraus. Ab jetzt eben ohne Klingelpötz.

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