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Karneval Jeck-Arena in der Altstadt und mehr: Was Kölner Vereine jetzt alles planen

Feiernde Jecke auf dem Alter Markt in Köln.

Auf dem Alter Markt weren für den Straßenkarneval Tribünen aufgebaut, allerdings wird es nicht so eng zugehen wie hier 2017 an Weiberfastnacht.

Die Kölner Karnevalsvereine planen aufgrund der neu geschaffenen Brauchtumszone in Köln jetzt unterschiedliche Formate  für den Straßenkarneval.

Die Veranstaltungen sprießen aus dem Boden, die kölschen Jecken erobern sich coronakonform in Sachen Karneval die Straße zurück. Mit der neuen „Brauchtumszone“ ergeben sich demnach plötzlich auch mehr Möglichkeiten, an verschiedenen Orten in Köln zu feiern.

Köln: Jecke Arena in der Altstadt an mehreren Tagen in Planung

Die Losung lautet: 750 Zuschauerinnen und Zuschauer, alles unter freiem Himmel und vor allen Dingen sicher. So sehen die konkreten Planungen für den Straßenkarneval 2022 in Köln aus. EXPRESS.de erreichte viele Vereine, die sich nun an die Arbeit machen, die so genannten Zonen mit Leben zu füllen und erfuhr: Auf dem Kölner Alter Markt wird es eine Art „Jeck-Arena“ geben!

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„Wir werde dort mit 750 Gästen den Straßenkarneval traditionell eröffnen“, sagt Präsident Hans Kölschbach auf Nachfrage. Das müsse mit Augenmaß geschehen – und wohl unter „Bespielung“ der jecken Arena auch an anderen Tagen. „Es werden auch andere Vereine den Bereich nutzen. Es ist sogar denkbar, dass es bis „Zick eröm“ an Karnevalsdienstag geht“, so Kölschbach weiter.

Mehrere Tribünen mit Platz für jeweils 120 Personen sollen dafür sorgen, dass die Besucherinnen und Besucher nach dem Kauf einer Eintrittskarte in der Altstadt dort feiern können. Kölschbach: „Die Planungen laufen jetzt auf Hochtouren. Ich denke, so können wir Vereine ein Signal senden, dass Karneval gut und sicher feiern kann.“ Denn dort soll „2G plus mit zusätzlichem Test“ gelten.

Köln: Nippeser Bürgerwehr geht Weiberfastnacht auf Wilhelmplatz

Brauchtumszone – auch bei der Lanxess-Arena könnet so etwas passieren. „Natürlich sind wir eine Indoor-Location, aber auch bei uns auf dem Außengelände haben schon mehrere tausend Menschen gefeiert. Von daher ist das durchaus denkbar“, findet Arena-Chef Stefan Löcher.

Die Nippeser Bürgerwehr kann für Weiberfastnacht auf dem Wilhelmplatz in Nippesschon jetzt grünes Licht geben – inklusive 750 Gästen zur Eröffnung des Straßenfastelovend. „Ob komplett als Steh- oder Sitzveranstaltung entscheidet sich mit der neuen Corona-Schutzverordnung“, sagt Präsident Michael Gerhold.

Auch die Roten Funken planen nach jetzigem Stand ihren Biwak an Karnevalssamstag auf dem Neumarkt – auch hier natürlich alles unter konformen Bedingungen.

Ob die Stadt Köln sich flexibel mit diesen sicheren Brauchtumszonen zeigt? Das Reiterkorps Jan von Werth hat da aktuell auch andere Erfahrungen gemacht. „Wir wollten ein Straßenfest in der Thieboldsgasse an Weiberfastnacht veranstalten. Mit 750 Leuten, alles entsprechend der Gesetze“, so Sprecher Martin Müser.

„Aber das wurde uns nicht genehmigt.“ Vielleicht ist auch hier durch den neuen Plan der Brauchtumszone das letzte Wort ja noch nicht gesprochen.

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