Der erste große Moment des Karnevalsjahres stand im Gürzenich an. Die Proklamation des Kölner Dreigestirns ging über die Bühne. EXPRESS.de berichtet in diesem Live-Ticker über das Programm.
ProklamationDreigestirn am Ziel der Träume – Tränen bei Kuckelkorn
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Über sieben Monate mussten Niklas Jüngling (33), Clemens von Blanckart (42) und Stefan Blatt (40) auf diesen Moment warten. Seit die drei Freunde von der Prinzen-Garde Köln erfahren haben, dass sie das neue Dreigestirn im Kölner Karneval stellen dürfen, stellte sich das Kribbeln ein.
Am Freitagabend (9. Januar 2026) war es endlich soweit. In Kölns guter Stube, dem Gürzenich, fand die Proklamation des Dreigestirns statt. Ab jetzt dürfen sich Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne endlich im Ornat zeigen und über die kölschen Jecken regieren.
Proklamation des Dreigestirns: Präsident Kuckelkorn feiert Abschied
Die Proklamation ist jährlich eines der bedeutendsten Zusammentreffen der Kölner Stadtgesellschaft. Der Abend hatte noch eine weitere besondere Note. Denn Festkomitee-Präsident und Moderator Christoph Kuckelkorn (61) tritt nach der Session nach 21 Jahren in verantwortlicher Funktion zurück.
Deshalb hatte Programmgestalter Ralf Schlegelmilch auch emotionale Programmpunkte für den Ober-Jeck geplant, von denen der selbst nichts wusste. Vor über 1300 Gästen stand deshalb nicht nur das neue Trifolium im Mittelpunkt.
EXPRESS.de berichtete live aus dem Gürzenich. Hier der Live-Ticker von der Proklamation des Dreigestirns zum Nachlesen.
- 0.40 Uhr: Das war es. Das Programm ist beendet. Im Foyer startet nun die Party nach der Proklamation. Dort fließt dann auch endlich Kölsch. 3,10 Euro sind übrigens pro 0,2-Liter-Glas fällig.

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Cat-Ballou-Frontmann Oli Niesen holte Sängerin Wilhelmine für den Song „Deine Stadt“ mit auf die Bühne.
- 0.20 Uhr: Zum großen Party-Finale kommen jetzt Cat Ballou auf die Bühne. Die Band hat zum Abschluss ebenfalls noch eine Überraschung. Der Song „Deine Stadt“, den die Popband mit der Berliner Künstlerin Wilhelmine aufgenommen hat, kommt so gut an. Deshalb hat die Sängerin ihren Kalifornien-Urlaub um ein paar Tage verschoben, um bei der Proklamation dabei zu sein.

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Dann flossen die Tränen. Christoph Kuckelkorn mit seiner Frau Kati war völlig überwältigt.
- 0.10 Uhr: Jetzt folgt noch die Überraschung für den scheidenden Festkomitee-Präsidenten. Ein junger Blauer Funk überreicht ihm das Krätzchen des Traditionskorps. Bald geht es für ihn wieder zurück in seine Gesellschaft. Michael Kuhl singt sein wunderschönes Lied „Karneval, ach Karneval“. Währenddessen steht „Danke Christoph“ auf der Leinwand. Der drückt seine Frau Katia ganz eng an sich. Alle Vorstandskollegen kommen zu ihm.
- 23.59 Uhr: Der Party-Abschluss soll besonders rockig und bewegend werden. Stefan Knittler hat mit Entertainer Linus „Kumm loss de sonn nit ungerjong“ im Repertoire. Und schließlich jährt sich am Samstag ein ganz besonderer Todestag. Vor zehn Jahren war David Bowie verstorben. Seinen Hit „Heroes“ hatten Knittler, Linus und der Männerchor Laut aber Schief ebenfalls umgetextet. „Helde“ passt perfekt zum glanzvollen Abend.

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Stefan Knittler (l.) beim Auftritt mit Linus.
- 23.45 Uhr: Die Luftflotte präsentiert passend zu ihrem 100. Jubiläum einige Tänze. Im Saal ist es inzwischen ganz schön stickig. Die stundenlange Feier macht sich auch bei den Temperaturen bemerkbar.
- 23.32 Uhr: Eine Überraschung für das Dreigestirn. „Enge Freunde des Dreigestirns bringen einen ganz besonderen musikalischen Gruß“, sagt Kuckelkorn. Gemeint ist die Band StadtRand. Die textete ihren Hit „Ahle Kess“ um: „Denn hück künne mir alles sin: Köbes, Kaiser, Dreijesteen.“

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Stefan Blatt kommt an der Bühne an. Jetzt wird er als Jungfrau Aenne durch Köln ziehen.
- 23.18 Uhr: Auch wenn die Proklamation nun beendet ist, steht noch ein fast zweistündiges Programm im Gürzenich an. Weiter geht es mit dem neuen Tanz der Regimentstochter Sandra Wüst zusammen mit Tanzoffizier Tommy Engel zu Ehren des Kölner Dreigestirns.
- 23.11 Uhr: Das Dreigestirn singt ein Medley echter kölscher Helden. Der Prinz zeigt dabei als ehemaliger Tanzoffizier sein Können, Bauer Clemens spielt sogar Trompete. Die drei wirbeln ausgelassen über die Bühne. Danach verteilen sie die ersten drei Prinzenspangen der Session: an Burmester, Kuckelkorn und Ex-OB Henriette Reker.
- 23.05 Uhr: Das Trifolium hat zusammen mit Manuel Sauer und Simon Kurtenbach von Eldorado das Lied „Loss mer all zesamme stonn“ für die Session aufgenommen. Darin betont das Dreigestirn, passend zum Motto, den gemeinsamen Einsatz für Kölle – von den Karnevalisten und all den anderen ehrenamtlich engagierten Kölnerinnen und Kölnern.

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Prinz Niklas in der „Südkurve“. Beim Einzug wurde das Dreigestirn natürlich von der Prinzen-Garde gefeiert.
- 22.54 Uhr: Auch Bauer Clemens hat die Stadtschlüssel, Jungfrau Aenne den Spiegel. „Herr Präsident, die Jungs sind parat. Ich habe fertig für diesen Abend“, sagte Burmester.
- 22.49 Uhr: „Ich dun et för Kölle“, sagt Niklas und erhält die Pritsche vom OB. Damit ist er nun offiziell proklamiert. „Wir versprechen euch, dass wir Brücken zwischen Menschen bauen werden. Wir sollten uns nicht darauf konzentrieren, was uns trennt, sondern was uns eint“, sagt er zu den Gästen.
- 22.44 Uhr: Premiere für Torsten Burmester. „Ich bin der Neue. Ich darf heute, und wenn es nach mir geht, auch die nächsten neun Jahre das Dreigestirn proklamieren“, sagt der neue Oberbürgermeister. Seine Rede ist wunderbar ironisch und voller Witz. „Ich musste direkt lernen, dass es hier im Saal kein Kölsch gibt. Aber der OB soll sprechen, als sei er vor 100 Jahren im Vringsveedel aufgewachsen. Das bin ich bekanntermaßen nicht. Aber aus meiner früheren Arbeit im Kanzleramt kann ich sagen: Etwas nicht zu können, hat gerade in der Bundespolitik noch niemanden davon abgehalten, es trotzdem zu tun.“
- Die finanzielle Situation mancher Karnevalsvereine sei vergleichbar mit der Haushaltslage der Stadt. „Stellen Sie sich vor, man ist gerade Präsident geworden, aber einen Tag später wird einem eröffnet, dass die Kasse leer ist.“

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Kölns neuer Oberbürgermeister Torsten Burmester (r.) lieferte eine überzeugende Premiere bei seiner ersten Proklamation.
- 22.40 Uhr: Das ging überraschend schnell. Nach knapp einer halben Stunde ist das designierte Trifolium auf der Bühne angekommen. „Ein atemberaubender Triumphzug. Und in was für einem Tempo. Ich bin froh, dass keine Radarfalle ausgelöst wurde“, sagt Kuckelkorn.
- 22.34 Uhr: Prinz Niklas ist bei seiner Freundin Katrin angekommen. Für sie gibt es viele, viele Küsse. Danach wird Mutter Resi geherzt, anschließend das Dreigestirn der Vorsession. Noch bevor er an der Bühne angekommen ist, muss er für zahlreiche Selfies posieren.
- 22.25 Uhr: Ein paar Minuten nach Beginn des Einzugs ist der Moment für Prinz Niklas gekommen. Vorher haben die drei noch in der Gürzenich-Küche einen Kreis gebildet.
- 22.20 Uhr: Nun öffnet sich auch die Tür für Bauer Clemens. Der designierte Prinz Niklas sagt zu EXPRESS.de: „Warum geht das jetzt auf einmal so schnell? Sonst dauert es doch viel länger.“ Die Nervosität ist deutlich spürbar.
- 22.17 Uhr: Der Einzug beginnt mit Jungfrau Aenne.
- 22.10 Uhr: Das designierte Dreigestirn bildet in der Gürzenich-Küche noch einen kleinen Kreis und schwört sich auf den besonderen Moment ein. Nun sind sie am Ziel ihrer Träume.
- 22.05 Uhr: Das kölsche Medley vom Männer-Gesang-Verein begeistert das Publikum. Vor der Tür stellt sich die Prinzen-Garde auf. Gleich beginnt der Einzug. Tenor Thomas Heyer begeistert derweil mit „Nessun Dorma“.
- 21.36 Uhr: Als Zugabe gibt es „Loss mer singe“ von Wolfgang Anton. Danach macht sich der Männer-Gesang-Verein bereit.

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Christoph Kuckelkorn genießt seine letzte Proklamation. Zwischen den Jecken feierte er ausgelassen mit.
- 21.25 Uhr: Das Herrengedeck präsentiert ein paar Höhepunkte aus der letztjährigen Weihnachtsshow. Vor allem das Stück „Merci, dass es dich gibt“, bei dem sich Kanzler Friedrich Merz und sein Vize Lars Klingbeil beschimpfen, sorgt für große Begeisterung.
- 21.08 Uhr: Der Sitzungspräsident lässt sich frisch gezapftes Kölsch bringen. „Ich sehe die neidischen Blicke im Saal“, sagt er. „Augen auf bei der Kartenwahl“. Für das Publikum gibt es nämlich wieder nur Wein. Die Kölsch-Theken im Foyer sind noch geschlossen.
- 21.02 Uhr: Das Programm hinkt inzwischen übrigens schon eine halbe Stunde hinter dem Zeitplan hinterher. Das Herrengedeck – Martin Schopps, JP Weber und Volker Weininger – zieht auf die Bühne. Die drei beginnen mit ihrer „Ode an den Pippimann“.

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JP Weber, Volker Weininger und Martin Schopps sind als Herrengedeck mit dabei.
- 20.50 Uhr: Kleine: „Ehrenamtliches Engagement hat in Köln viele Gesichter. Und jedes einzelne davon macht unsere Stadt ein Stück menschlicher, gerechter und lebenswerter. Ihr seid diese Gesichter! Köln wäre ohne Euch nicht Köln. Und deshalb ergänze ich heute das Kölsche Grundgesetz mit Blick auf Euch alle um einen zwölften Artikel: Art. 12 Mer dun et för Kölle. Dafür gibt es von mir ein letztes riesiges Dankeschön und Vergelt’s Gott!“
- 20.45 Uhr: Der Stadtdechant, Monsignore Robert Kleine, hält die Festrede. Er zitiert dabei das Kölner Grundgesetz und zieht die Parallelen zum Ehrenamt. „Ihr lebt diese 11 Artikel Tag für Tag.“ Für den größten Lacher sorgt ein Versprecher: „Egal, wie katholisch alles aussieht.“ Gemeint war: „Egal, wie chaotisch alles aussieht.“

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Stadtdechant Msgr. Robert Kleine hielt die Festrede zum Thema Ehrenamt.
- 20.40 Uhr: Der Saal lässt sich zunächst kaum beruhigen, so gut ist die Stimmung. Programmgestalter Ralf Schlegelmilch hat Tränen in den Augen, weil die Einlage so gut angekommen ist.
- 20.27 Uhr: Die Brassband Druckluft bringt erstmals Stimmung in den Saal mit „Disko-Akrobat“. Natürlich gibt es auch den Sessionshit „Karnevalsmaus“. „Wir hätten uns nie erträumt, dass wir mal hier stehen und mit euch den Tanz anstimmen“, sagt Frontmann Flo Hertel. Zum Mitmach-Hit kommen 159 Tänzerinnen und Tänzer in den Saal.

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Druckluft sorgten mit ihrer „Karnevalsmaus“ für ausgelassene Stimmung im Saal.
- 20.22 Uhr: Nächster Programmpunkt: ein Fastelovend-Komplott mit Kwartett Latäng, Druckluft und dem Orchester von Matthias Heßeler.
- 20.10 Uhr: Sebus bedankt sich für die Ehrung und holt Ex-Höhner-Musiker Janus Fröhlich dazu. Zusammen singen sie „Et Rhein-Panorama“. Danach stimmen sie „Wer soll das bezahlen“ von Jupp Schmitz an. Den Hit von Günter Eilemann, „Camelle us Kölle“, gibt es in abgewandelter Version – „Mer dun et för Kölle“.

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Ludwig Sebus (l.) sang mit Ex-Höhner-Musiker Janus Fröhlich ein Medley alter kölscher Hits.
- 20.08 Uhr: Stehende Ovationen im Saal. „Wir lieben dich, wir feiern dich. Und wir schauen nach vorn, mit dir als Vorbild und für mich persönlich als Idol“, sagt Kuckelkorn.
- 19.58 Uhr: Der erste Gänsehaut-Moment. Der Vorhang öffnet sich wieder und zum Vorschein kommt Ludwig Sebus, der auf einem Thron sitzt. Der 100-Jährige wird mit lautem Beifall gefeiert. Kuckelkorn: „Wir ehren einen Mann, der lebendiges Zeitzeugnis deutscher Geschichte ist.“ Vom Festkomitee gibt es den Verdienstorden in Gold mit Brillanten – die höchste Auszeichnung, die es gibt. Er lobt den messerscharfen Verstand des Sängers. „Du bleibst unser ständiger Mahner.“

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TV-Moderatorin Laura Wontorra ist auch zu Gast bei der Proklamation des Dreigestirns.
- 19.56 Uhr: Novum: Kuckelkorn begrüßt explizit das Dreigestirn der Session 2025. Der Beifall im Saal will kaum enden. „Ihr habt so viel Bleibendes in den Herzen der Menschen geschaffen“, merkt der Moderator an.
- 19.46 Uhr: Mit sechsminütiger Verspätung beginnt nun das Programm. Zum Start kommen Musicaldarstellerinnen und -darsteller auf die Bühne. Damit soll direkt das Thema Ehrenamt in den Fokus gerückt werden. „Mer dun et för Kölle“, singen sie, begleitet vom Orchester Matthias Heßeler.
- 19.43 Uhr: Christoph Kuckelkorn begrüßt noch Ehrengäste im Saal. Besonders erwähnt er seine Familie samt Mutter Helga, die auch vor Ort ist. Der scheidende Festkomitee-Präsident wirkt jetzt schon etwas ergriffen.

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Kölns neuer Oberbürgermeister kam mit Ehefrau Jacqueline. Er muss erstmals eine Proklamation vornehmen.
- 19.30 Uhr: Einige Gäste suchen immer noch ihre Plätze. Doch in wenigen Minuten soll es mit einem Warm-up durch Christoph Kuckelkorn losgehen.
- 19.10 Uhr: Das noch designierte Dreigestirn ist im Gürzenich angekommen. Direkt verdrückten sich die drei mit der Equipe aber in einen Raum, damit noch niemand sie im Ornat sieht.
- 18.58 Uhr: Auch das Dreigestirn der Session 2025 ist da, alle mit den obligatorischen blauen Zylindern. Ex-Prinz René, Ex-Bauer Michael und Ex-Jungfrau Hendrik verbreiten wieder gute Stimmung. Das Lachen des Ex-Trifoliums ist schon von weitem zu hören.

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Das Dreigestirn der vergangenen Saison: Hendrik Ermen (ehemals Jungfrau Marlis), René Klöver (Ex-Prinz René) und Michael Samm (Ex-Bauer Michael) bei der Proklamation.
- 18.45 Uhr: Die Türen zum Saal sind geöffnet. Die Gäste suchen sich ihre Plätze. Auf der Bühne wird derzeit noch mit einer Pyrotechnik-Kanone gekämpft.
- 18.30 Uhr: Nach und nach trudeln die zahlreichen angekündigten Prominenten auf dem Roten Teppich ein. Darunter etwa Laura Wontorra, Janine Kunze, Max von der Groeben und Sabine Heinrich. Sie alle äußern im Gespräch mit EXPRESS.de ihre Begeisterung für das Ehrenamt, dem 2026 das Karnevalsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ gewidmet ist.
- 18.00 Uhr: Auf der Treppe stehen die Plaggeköpp zur Begrüßung des Publikums Spalier.
- 17.55 Uhr: Unterstützung erhalten die drei Mitglieder des neuen Kölner Dreigestirns im Gürzenich von ihren Partnerinnen. Sie haben sich frühzeitig auf dem Roten Teppich eingefunden.

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Die Partnerinnen des neuen Kölner Dreigestirns im Gürzenich: Julia (Ehefrau von Jungfrau Aenne), Katrin (Freundin von Prinz Niklas) und Lara (Ehefrau von Bauer Clemens, v.l.).
- 17.50 Uhr: Natürlich ist auch das Dreigestirn aus der vergangenen Session im Gürzenich dabei. René Klöver (Prinz René I.), Michael Samm (Bauer Michael) und Hendrik Ermen (Jungfrau Marlis) hatten 2025 die Ehre.
- 17.45 Uhr: Für einige Gäste beginnt der Abend mit einem Essen, andere posieren zunächst am Roten Teppich. Dazu gibt es einen Sektempfang.

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Ein jeckes Küsschen auf dem Roten Teppich. FC-Präsident Jörn Stobbe mit seiner Ehefrau Ulrike.
- 17.15 Uhr: Wenige Stunden vor der feierlichen Proklamation durch Kölns neuen Oberbürgermeister Torsten Burmester (62) ist die Anspannung gigantisch. „Et weed Zick“, sagt Niklas. „Ich habe in der Hofburg eine Kleiderstange stehen. Darauf hing mein Ornat seit dem Einzug und ich musste immer wieder draufschauen.“
- Bauer Clemens fühlt sich „positiv aufgeregt“. Er hatte sich mit alten Dreigestirnen unterhalten. „Alle haben gesagt, dass ich die nächsten Wochen einfach auf mich zukommen lassen soll. Ich habe mir auch keine alten Proklamationen im Vorfeld angeschaut.“
- Und auch Stefan freut sich, den Namen seiner Großmutter Aenne als Jungfrau durch den Karneval zu tragen. „Wir freuen uns unfassbar auf das, was da kommt“, sagt er. Es kommen rund 450 Termine auf das Dreigestirn zu, ehe es am 17. Februar, am Tag nach dem Rosenmontagszug, die Insignien wieder zurückgeben muss.

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Max von der Groeben kam mit Louisa Farina zum festlichen Abend.
- 17.00 Uhr: Erneut haben sich auch einige Prominente im Gürzenich angekündigt. Neben NRW-Landtagspräsident André Kuper stehen auch die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Dr. Katarina Barley, und MEP Axel Voss, auf der Gästeliste. Auch die WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau, Bettina Böttinger, Laura Wontorra, Max von der Groeben und FC-Präsident Jörn Stobbe wollen das Kölner Dreigestirn feiern.Außerdem angekündigt: Nicole Grünewald (Präsidentin der IHK), Annette Imhoff (Geschäftsführerin Schokoladenmuseum), Thomas Kessler (Sportdirektor 1. FC Köln), Christopher Landsberg (Kölner Zoo), Sabine Heinrich (Fernsehmoderatorin), Ewa Bogusz-Moore (Intendantin der Philharmonie) und Hein Mulders (Intendant der Kölner Oper).
Die Höhepunkte der Proklamation kann das TV-Publikum am Sonntag (11. Januar, 20.15 bis 22.30 Uhr) im WDR erleben. Der erste öffentliche Auftritt des Dreigestirns steigt am Samstag um 14.05 Uhr bei der Volksproklamation der KG Alt-Köllen auf dem Neumarkt.
