Abo

Zum Start in die jecke PhaseEx-Dreigestirn freut sich über tolle Neujahrs-Nachricht

Hendrik Ermen mit einem Forstmitarbeiter an der Bank vom „KarneWald“.

Ex-Jungfrau „Marlis“ Hendrik Ermen (r.) mit dem Forstmitarbeiter, der die entwendete Bank wieder am „KarneWald“ entdeckt hat.

Das ehemalige Kölner Dreigestirn hatte den Diebstahl einer Bank am neu angepflanzten „KarneWald“ beklagt. Nun ist diese wieder aufgetaucht – wenn auch etwas lädiert.

Es war ein großer Aufreger in der Karnevalsszene. Das Dreigestirn der Session 2025 hatte Spenden für die Anpflanzung des „KarneWalds“ gesammelt.

77.777 Euro waren bei den Auftritten von René Klöver, Michael Samm und Hendrik Ermen zusammengekommen. Ende November wurden im äußeren Grüngürtel bei Köln-Raderthal auf einer Fläche von über 20.000 Quadratmeter rund 10.000 Setzlinge in die Erde gepflanzt.

Ex-Dreigestirn hat im Grüngürtel dank der Spenden „KarneWald“ gepflanzt

Wenige Tage zuvor mussten die drei Jecken von der StattGarde Colonia Ahoj jedoch einen Schock verdauen. Die Bank, die am Gelände bereits aufgestellt worden war, war über Nacht gestohlen worden.

„Dem Bankräuber habe ich einen schlimmen Durchfall gewünscht“, sagte Ex-Jungfrau Marlis bei der Pflanzaktion. Kurz vor dem Jahreswechsel gab es die große Überraschung. Am 30. Dezember 2025 entdeckte ein Forstmitarbeiter die Bank im „KarneWald“ an ihrem ursprünglichen Platz.

Die Gravur des Sessionsmottos und des StattGarde-Wappens auf der Rückenlehne der Bank wurden fast vollständig abgeschliffen, damit man die Bank nicht wiedererkennen kann. Zudem wurde das Holz mit Farbe überstrichen.

„Zwar ist die Bank ziemlich lädiert und man kann nur noch den oberen Teil des Wappens erkennen. Dennoch sind wir total glücklich, dass sie wieder da ist“, betont Ex-Jungfrau Hendrik Ermen im EXPRESS.de-Gespräch.

Blick auf die Bank am Kölner „KarneWald“.

Da ist sie wieder. Am 30. Dezember 2025 entdeckte ein Forstmitarbeiter die gestohlene Bank im „KarneWald“ in Köln-Raderthal.

„Wir werden die Rückenlehne austauschen und neu fertigen lassen. Im Frühjahr wird die Bank dann mit extra stark gesichertem Fundament an ihrem ursprünglichen Ort wieder aufgestellt.“ Derzeit steht die Bank streng bewacht im Betriebshof des Kölner Forstamtes.

„Wir drei, René, Michael und ich, sind total happy, dass die Bank wieder da ist und die heiße Phase des Fastelovends mit so einer schönen Nachricht starten kann. Köln ist eben doch eine tolle Stadt“, freute sich die ehemalige Jungfrau.

Die Drei vermuten, dass die Bank ein Weihnachtsgeschenk sein sollte, der Beschenkte sie trotz abgeschliffener Rückenlehne dennoch erkannt hat und sie nicht wollte.