Illegales RennenFahrer (21) rast mit 130 km/h am Rheinufer entlang – Kölner Polizei mit Kampfansage

Polizeikontrolle am Rheinboulevard in Deutz.

Die Kölner Polizei hat am Donnerstagabend (23. März 2023) einen Raser in Deutz gestoppt. Das Symbolfoto wurde während einer Polizeikontrolle am Deutzer Rheinufer am 27. Februar 2021 aufgenommen.

Im Kölner Stadtteil Deutz ist es zu einem illegalen Straßenrennen gekommen. Einen Fahrer konnte die Polizei aus dem Verkehr ziehen.

Der Kölner Polizei ist es am Donnerstagabend (23. März 2023) gelungen, einen Raser in Köln-Deutz nach einem illegalen Straßenrennen zu stoppen.

Der Führerschein des 21-Jährigen sowie der nicht versicherte Mercedes E 200 wurden beschlagnahmt. Ein zweiter Fahrer, mit dem sich der junge Mann das lebensgefährliche Kräftemessen lieferte, entkam mit seinem Fahrzeug.

Illegales Rennen in Köln-Deutz: Polizei mit klarem Statement

Die Beamtinnen und Beamten hörten gegen 22 Uhr auf der Siegburger Straße auf Höhe der Severinsbrücke laute Motorengeräusche. Der 21-Jährige im Mercedes und der zweite unbekannte Fahrer starteten an einer Ampel mit quietschenden Reifen und beschleunigten ihre Fahrzeuge trotz Fußgänger- und Fahrradverkehr auf bis zu 130 Kilometer pro Stunde – bei erlaubten 50 km/h. Ein Wahnsinn!

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Die Polizei konnte den Mercedes schließlich an der Ampel kurz vor der Deutzer Brücke stoppen, in dem sie ihn mit dem Streifenwagen blockierten.

Jürgen Berg, Leiter des Einsatztrupps Verkehr, sagt: „Im Jahr 2022 haben wir bei der Polizei Köln 217 illegale Rennen bearbeitet. Trotz umfangreicher Aufklärungsarbeit waren das nur zwei Rennen weniger als im Jahr 2021. Bei den illegalen Rennen, die mit einem Unfall endeten, haben wir 2022 sogar eine Steigerung von 48 Unfällen (2021) auf 56 Unfälle erfasst.“

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Das aktuelle Rennen auf innerstädtischen Straßen mache also mehr als deutlich, warum der Druck auf die illegale Rennszene hochgehalten werden müsse. Es brauche nicht viel Fantasie, was passieren könne, wenn jemand bei mehr als 100 Kilometern pro Stunde in der Stadt die Kontrolle über sein Auto verliert.

„Jeder dieser verkappten Rennfahrer muss davon ausgehen, dass wir seinen Führerschein und auch das Auto beschlagnahmen“, sagt Jürgen Berg. (nb)