An der Kölner Hohenzollernbrücke sprang ein Mann in den Rhein. Trotz stundenlanger Suche am Samstagabend bleibt er weiter vermisst.
Großeinsatz in KölnFrau meldet Notfall, dann springt ihr Freund
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Am Samstagabend (30. Mai) rückten Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und die DLRG zu einem Großeinsatz an der Hohenzollernbrücke aus. Ein Mann war in den Rhein gesprungen – und wurde trotz aufwendiger Suchaktion nicht gefunden.
Auch am Montag (1. Juni) bleibt der Mann vermisst. Ein Sprecher der Kölner Polizei gegenüber EXPRESS.de: „Er wurde nicht gefunden.“
Aufwendige Suche mit Hubschrauber und Unterwasserdrohne
Am Samstag gegen 21.30 Uhr hatte die Begleiterin des Mannes zunächst einen medizinischen Notfall gemeldet. Ein Rettungswagen wurde zur Einsatzstelle entsandt. Kurze Zeit später rief die Frau erneut an: Ihr Freund sei in Höhe der Hohenzollernbrücke in den Rhein gesprungen.
Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Person im Rhein“ alarmiert. Der bereits eingetroffene Rettungswagen bestätigte die Lage – die Besatzung hatte zunächst noch Sichtkontakt zu dem Mann im Wasser. Während der Anfahrt weiterer Kräfte ging dieser Sichtkontakt jedoch verloren.
Aufgrund der besonderen Lage wurden umfangreiche Suchkräfte eingesetzt: Die Polizei forderte einen Hubschrauber an, der den Uferbereich aus der Luft absuchte. Zusätzlich wurde die Einheit der Freiwilligen Feuerwehr (Löschgruppe Fühlingen) mit einer Unterwasserdrohne alarmiert.

Copyright: EXPRESS-Leserreporter Kevin Barth
EXPRESS-Leserreporter Kevin Barth hat die Lage an der Hohenzollerbrücke beobachtet.
Taucher sowie das Rettungsboot der Feuerwehr Köln und der DLRG durchsuchten den Bereich großflächig. Der Mann wurde trotz des hohen Personal- und Materialeinsatzes nicht gefunden. Der Einsatz endete um 0.05 Uhr. Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG waren mit insgesamt 60 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen vor Ort. Auch am Sonntagmorgen konnte er nicht gefunden werden.
Begleitung und Zeugen seelsorgerisch betreut
Die Begleiterin des vermissten Mannes wurde durch den Rettungsdienst und die Notfallseelsorge betreut. Auch Personen am Uferbereich sowie Passagiere eines Hotelschiffes, die den Vorfall beobachtet hatten, wurden von Notfallseelsorgern unterstützt.
Für die Einsatzkräfte selbst wurde präventiv das Team der psychosozialen Unterstützung zur Einsatzstelle alarmiert. Die Hintergründe des Vorfalls sind unklar. (mt/mg)
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