Nach dem Tod in Hans Süper hat die erste Kölner Fraktion die Benennung eines Platzes oder eine Straße ins Spiel gebracht: die CDU.
Nach Tod der LegendePlatz oder Straße für Hans Süper (†86) in Köln rückt schon jetzt näher

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Hans Süper, hier 2021 beim Empfang im Historischen Rathaus, könnte in Köln mit einem Platz oder einer Straße geehrt werden.
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Ach Hans, wie sehr Köln dich liebt! Und alles tut, um dich niemals zu vergessen.
Nur wenige Tage nach dem Tod der kölschen Legende am Samstag (3. Dezember 2022) ist bereits jetzt eine große Ehre für den „Mann mit der Flitsch“ im Gespräch. Wie zu erwarten war, hat jetzt eine Kölner Fraktion den ersten Vorstoß für eine Straße oder einen Platz gewagt, der oder die nach Süper benannt werden soll.
Hans-Süper-Platz? Wenn es nach der Kölner CDU geht, dann in der City
„Die CDU Köln schlägt vor, einen Platz oder eine Straße im Bereich der Stadt Köln nach dem am 3. Dezember verstorbenen Musiker, Komiker und Karnevalisten Hans Süper zu benennen“, heißt es in einem Statement, das Fraktionsgeschäftsführer Niklas Kienitz am Donnerstag (8. Dezember 2022) an die Öffentlichkeit gegeben hat.
Zusammen mit der Ratsfraktion wolle die CDU das Vorhaben an die Stadtverwaltung herantragen. Das Ziel: vor allem die Innenstadt! Das sei „dem künstlerischen Vermächtnis, das Hans Süper hinterlässt, angemessen“.
Alternativ komme für die CDU aber auch ein Platz oder eine Straße im Bereich Sülz/Klettenberg in Frage. Dort hat Hans Süper viele Jahre gelebt, auch bis zu seinem Tod. Im Veedel dort war er nicht nur bekannt, sondern wegen seiner nahbaren Art auch extrem beliebt.
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Bernd Petelkau, Vorsitzender des Kreisverbandes Köln der CDU: „Uns ist bewusst, dass so eine Benennung mit Regeln und Fristen verbunden ist. Gemeinsam mit der Verwaltung, von der wir uns ähnliche Absichten erhoffen, wollen wir dieses Vorhaben diskutieren und konkretisieren.”
Ob für Süper sogar Fristen übergangen werden? Petelkau jedenfalls wäre dafür: „Wir würden uns freuen, wenn ein Weg gefunden wird, der eine schnelle Benennung eines Platzes oder einer Straße nach Hans Süper möglich macht.“
Dass der Vorstoß, unabhängig vom Zeitpunkt, scheitert, gilt als unwahrscheinlich. Die Solidarität mit Hans Süper nach dessen Tod war enorm, auch OB Henriette Reker hatte mit einem emotionalen Statement Abschied genommen. (tw)

