Heftiger Crash in Köln-Kalk: Ein junger Mann wird verletzt, ein zweites Auto flüchtet. Steckt ein illegales Rennen dahinter?
Heftiger Crash in Köln-KalkGolf R rast in Leitplanke – schlimmer Verdacht

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Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei spricht von einem hohen Sachschaden.
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Auf der Stadtautobahn in Köln hat es heftig gekracht. Ein junger Mann wurde verletzt, ein zweites Auto raste einfach davon. Die Ermittler haben einen schlimmen Verdacht.
Ein lauter Knall schreckte am Sonntag (26. September) gegen Abend die Menschen an der Stadtautobahn B55a auf. Nahe dem Tunnel in Kalk verlor ein 20-Jähriger die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in die Schutzplanke. Der junge Mann am Steuer erlitt dabei leichte Blessuren. Seine Beifahrerin, eine 22-jährige Kölnerin, wurde ebenfalls leicht verletzt.
Verdacht auf illegales Rennen: Polizei ermittelt
Gegen circa 22.15 Uhr wurde die Polizei nach eigener Aussage alarmiert. Demnach war das Auto war auf dem Weg aus der Stadt heraus, als es den Fahrbahnteiler rammte. Im Bereich der Ausfahrt Kalk/Buchforst endete die unkontrollierte Fahrt.
Wie die Einsatzzentrale auf Nachfrage bestätigte, ist der materielle Schaden enorm. Das Unfallauto ist ein leistungsstarker Golf R, den VW mit dem Slogan „Rennsportfeeling“ vermarktet. Der demolierte Wagen mit Kölner Nummernschild war nicht mehr fahrtüchtig und wurde abtransportiert.
Möglicherweise spielte ein verbotenes Autorennen eine entscheidende Rolle. Die Ermittler berichten, dass sich ein weiteres Auto vom Ort des Geschehens entfernt habe. Zeugenangaben zufolge soll er sich parallel zu dem noch unbekannten Autofahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und Slalom fahrend dem Autobahntunnel genähert und den Anpralldämpfer an der Ausfahrt gerammt haben.
Die Polizei Köln entsandte das Verkehrsunfallaufnahmeteam und sperrte zeitweise die Anschlussstelle Buchforst sowie Teile der Fahrbahn stadtauswärts. Die Einsatzkräfte stellten die Handys der Insassen sicher und beschlagnahmten das Auto und den Führerschein des 20-Jährigen. (red)
