Kölnbäder öffnen Corona: Krasse Änderungen im Kölner Schwimmbad-Betrieb

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Ab ins tiefe Blau, jetzt aber immer mit Abstand: Das Stadionbad im Sommer vergangenen Jahres.

Köln – Nach den wochenlangen Schließungen und hohen Verlusten bei den Kölnbädern durch die Coronakrise (hier lesen Sie mehr) ist nun klar, wie es weitergeht.

Das Wichtigste vorweg: Erstmals gibt es in diesem Sommer Kapazitätsgrenzen pro Badeanstalt. Also eine Höchstmenge an Besuchern, um die geforderten Zwei-Meter-Abstände sowohl im Außenbereich aber auch in den Pools einhalten zu können.

Deshalb ist der Einlass ist nur mit einem vorher gekauften E-Ticket möglich, teilen die Kölnbäder mit. Es wird keinen Einzelticketverkauf am Bad für spontane Besuche geben. Dadurch soll die Schlangenbildung vor dem Bad vermieden werden.

Coronavirus in Köln: Nur mit E-Ticket ins Schwimmbad

Eine Registrierung, um so auch später ein E-Ticket zu kaufen, ist ab sofort unter kurse.koelnbaeder.de möglich. Der Online-Vorverkauf für E-Tickets beginnt am Mittwoch, 20. Mai 2020, um 10:00 Uhr auf der Homepage.

Weitere Neuerung: Wer sich spontan ein E-Ticket für denselben Tag kauft, muss dann innerhalb von einer Stunde auch das Schwimmbad betreten.

Wichtig: Am Donnerstag, 21. Mai (Christi Himmelfahrt) werden zunächst vier Freibäder im Rahmen einer ersten Testphase öffnen. Das Stadionbad, das Höhenbergbad, der Lentpark sowie das Zollstockbad stehen in der Zeit von 10:00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung.

„Die Wiederinbetriebnahme stellt die größte Herausforderung für unseren Bäderbetrieb seit Bestehen der KölnBäder GmbH dar“, betont Prokurist Marc Riemann.

Kölnbäder setzen umfangreiches Hygiene-Konzept um

Wie es konkret im Freibad und ab 30.Mai in den Hallenbädern zugehen soll, wird weiter noch genau mit den Behörden abgestimmt. Klar ist aber nach EXPRESS-Informationen schon jetzt: In den Freibädern soll es auf den Liegewiesen und natürlich beim Schwimmen keine Maskenpflicht geben. Der Mund-Nasen-Schutz soll aber an der Kasse und beim Gang in die Badeanstalt getragen werden. Eventuell auch vor und an den Imbissbuden.

Bademeister und Security achten verstärkt auf Abstandsregeln

Die Schwimmbecken werden größtenteils mit Leinen durchzogen, damit in geordneten Bahnen geschwommen werden kann. Auch wenn dadurch selbst bei entgegenkommenden, erwachsenen Schwimmern der Zwei-Meter-Abstand nicht immer einzuhalten sein wird.

Ebenso müssen natürlich – im Gegensatz zum Betrieb in den Fitness-Studios (hier lesen Sie mehr) – die Umkleidekabinen und Spinde zur Verfügung stehen. Hier könnten abgesperrte Schränke für notwendigen Abstand sorgen. Auf die Einhaltung der Regeln werden mit Mundschutz ausgestattete Bademeister und Sicherheitsleute achten.

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