Enormer Schaden Kölner Ermittler fahren Großeinsatz gegen Corona-Betrüger

Die Polizei durchsuchte am Mittwoch (29. September 2021) unter anderem Privatwohnungen in Köln. Das Symbolfoto zeigt eine Polizeiabsperrung am Friesenplatz.

Die Polizei durchsuchte am Mittwoch (29. September 2021) unter anderem Privatwohnungen in Köln. Das Symbolfoto zeigt eine Polizeiabsperrung am 19. Mai 2017 am Friesenplatz.

Kölner Ermittler haben einen Großeinsatz gegen mutmaßliche Corona-Betrüger gefahren. Es gab zahlreiche Durchsuchungen. 

Köln. Großeinsatz von Staatsanwaltschaft und Polizei: In Köln und Leverkusen wurden mehrere Privatwohnungen sowie drei Corona-Testzentren durchsucht. Das gaben die Ermittler am Freitagnachmittag (1. Oktober 2021) bekannt. 

Tatverdächtig sind sechs Männer beziehungsweise Frauen, die miteinander verwandt sind. 

Verdacht der Kölner Ermittler: Corona-Tests unrechtmäßig abgerechnet

Die Kölner Staatsanwaltschaft führt gegen sie mehrere Verfahren wegen des Verdachts des unrechtmäßigen Bezugs von NRW-Soforthilfen sowie der unrechtmäßigen Abrechnung von Corona-Tests zum Nachteil der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. 

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Mittwochmorgen (29. September 2021) schlugen die Fahnder in Leverkusen sowie den Kölner Stadtteilen Kalk, Mülheim, Buchheim und Humboldt-Gremberg zu, wo sie gleich mehrere Privatwohnungen durchsuchten. Einsätze erfolgten auch in drei Testzentren in Humboldt-Gremberg, Rath/Heumar und Leverkusen-Hitdorf.

Kölner Polizei beschlagnahmt umfangreiches Beweismaterial

Dabei beschlagnahmten die Polizeibeamten schriftliche Unterlagen über betriebswirtschaftliche Auswertungen, Mobiltelefone und Laptops. Ein Sprecher: „Gegen die sechs miteinander verwandten Beschuldigten besteht der Verdacht des Subventionsbetruges und des Betruges.“ Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro. (iri)

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