Eine 55 Jahre alte Frau soll mehrere Brandstiftungen an einer Kölner Kita – ihrem Arbeitsplatz – verübt haben.
Am eigenen ArbeitsplatzKölner Kita-Mitarbeiterin soll Mülltonnen und Spielzeug angezündet haben

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An einer Kölner Kita, hier ein Symbolbild einer anderen Kindertagesstätte von 2016, soll eine Mitarbeiterin mehrere Brandstiftungen verübt haben.
Nach mehreren Brandstiftungen an einer Kölner Kita haben Beamtinnen und Beamte der Polizei Köln am Freitag (4. November 2022) eine verdächtige Frau (55) festgenommen.
Ihr wird vorgeworfen, an einer Kita an der Frankfurter Straße im Stadtteil Eil im August und September insgesamt acht Brandstiftungen begangen zu haben.
Kölner Kita-Mitarbeiterin soll Mülltonnen und Spielzeug angezündet haben
Zwischen dem 7. und 16. August hatte nachts jeweils eine Mülltonne der Kindertagesstätte gebrannt. In der Nacht zum 1. September war es sogar ein Schuppen mitsamt Spielzeug für die Kinder. Auch ein Carport soll die Verdächtige angezündet haben.
Daraufhin hatte die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe in Form von Zeugenaussagen gebeten. Nun scheinen die Ermittlungen erfolgreich gewesen zu sein.
Bei der Verdächtigen handelt es sich sogar um eine Mitarbeiterin der betroffenen Kita. Die Beamtinnen und Beamten nahmen die 55-Jährige am Freitag gegen 10 Uhr fest und durchsuchten gleichzeitig ihre Wohnung sowie ihre Arbeitsstelle und konnten Beweismittel sicherstellen.
Sogar an ihrer eigenen Wohnanschrift soll die Verdächtige Brände gelegt haben. Nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei hatte die Staatsanwaltschaft einen richterlichen Haftbefehl gegen die Frau wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung erwirkt. (cab)

