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Brisante Funde in Köln Fliegerbombe gesprengt – jetzt auch klar, was 2. Gegenstand war

Flittard

Am Dienstagnachmittag hatte die Polizei in Köln-Flittard den Bereich um die Fundstelle abgesperrt.

Köln – Zwei brisante Funde hielten Köln in Atem: Am Dienstag wurde in Meschenich eine Weltkriegsbombe entdeckt, kurz zuvor hatte es bereits Bombenalarm in Flittard gegeben. Dort war bei Baggerarbeiten ein flaschenähnlicher Gegenstand freigelegt worden – am Mittwoch (19. Mai) war endlich klar, um was es sich handelte. 

  • Bombenfund in Köln-Meschenich
  • Einsatz in Köln-Flittard abgebrochen
  • Bombe in Köln kontrolliert gesprengt

Es sei eine amerikanische Wurfgranate gewesen, so eine Sprecherin der Bezirksregierung Düsseldorf auf EXPRESS-Nachfrage.

Brisante Funde in Köln: Erst Granate in Flittard, dann Fliegerbombe in Meschenich

Wegen des Fundes war Dienstagmittag (18. Mai) ein größerer Einsatz von Polizei und Feuerwehr im Bereich eines Bahnübergangs an der Evergerstraße angelaufen. Ein Wohnhaus wurde evakuiert. Der Einsatz wurde jedoch am Abend abgebrochen, weil in Meschenich eine Weltkriegsbombe gefunden wurde, die Priorität hatte.

In Meschenich handelte es sich um eine britische Fünf-Zentner-Fliegerbombe mit Langzeitzünder. Für die Sprengung war die Bombe zur Dämmung in ein 14 Meter tiefes Loch gelegt und mit Sand abgedeckt worden. Rund 1000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen, etwa 120 Personen suchten die Anlaufstelle in der Europaschule am Raderthalgürtel auf, für die ein KVB-Bus als Shuttle bereit stand.

Der Kampfmittelräumdienst aus Düsseldorf war in Meschenich im Einsatz. Nach EXPRESS-Informationen war der Sprengkörper in einem Kieswerk, im Hellenberg, aufgebaggert worden.

Hier der genaue Evakuierungsbereich als Download:

Köln-Flittard: Flaschenähnlicher Gegenstand entdeckt

Zuvor war gegen 12 Uhr bei Grabungen in Flittard ein flaschenähnlicher Gegenstand entdeckt worden – der qualmte. Ein Bagger war offenbar mit der Schaufel dagegen gestoßen. Unklar war zunächst, ob es sich um eine Bombe oder eventuell um eine Phosphorgranate handelte. (mt/iri)

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