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Weizen, Pils, Kölsch? Überraschung: Dieses Bier ist das beliebteste in Deutschland

Ein Köbes hält ein Kölsch in die Kamera

Welches Bier ist in Deutschland am beliebtesten? Hier ein undatiertes Symbolfoto eines Kölsch – serviert von einem Köbes.

Die Kölschen wussten es schon immer: Von wegen Pils, Weizen oder Berliner Weisse: Kölsch ist das beliebteste Bier der Deutschen. Zumindest in der Suchanfrage.

Unser Kölsch – die einzige Sprache, die man auch trinken kann. Im Rheinland weiß man das – bis auf die „Alt-Enklave“ nördlich von Köln – auch seit jeher zu schätzen. Dass Kölsch auch in Amerika mittlerweile immer mehr zu finden ist, ist natürlich auch kein Zufall.

Aber wie beliebt ist Kölsch in Deutschland wirklich? Das wollte kurz vor dem Start des Oktoberfestes in München das Portal „Vergleich.org“ genauer wissen und zählte die bundesweiten Suchanfragen im Netz.

Kölsch ist im Netz das beliebteste Bier Deutschlands 

Siehe da: Kölsch ist mit Abstand das beliebteste Getränk. Monatlich gibt es 35.240 Suchanfragen für unser Obergäriges, gefolgt von Craft Beer mit 27.820 Anfragen. Dahinter kommen Weizen (20.380), India Pale Ale (19.320) und Berliner Weisse (18.490).

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Spannend: Selbst das Pils, das meistgetrunkene Bier in Deutschland, kann mit 18.150 Suchanfragen mit unserem Kölsch nicht im Entferntesten mithalten. Das geht doch runter wie Öl, äh Kölsch!

Und wie ist Ihre Meinung zum Bier? Nehmen Sie hier an unserer Umfrage teil:

Das Ergebnis des Vergleichs liegt für Christian Kerner vom Kölner Brauerei-Verband selbstverständlich in der Natur der Sache: „Eigentlich ist es simpel“, sagt der Geschäftsführer gegenüber EXPRESS.de. „Wir machen handwerklich ein sehr gutes Produkt.“

Logisch, das muss ein Mann auch sagen, der für die Interessen des Kölsch eintritt. Aber er schiebt ernsthaft hinterher: „Regionalität ist sehr gefragt. Kölsch kann regionaler nicht sein, deshalb überrascht mich das Ergebnis wirklich nicht.“

Wo wir gerade dabei sind: Wie steht es eigentlich um das Kölsch und die Brauereien nach der Corona-Krise? „Der Sommer war wirklich gut“, bilanziert Kerner. Durch das warme Wetter hätten viele Menschen wieder zum Kölsch gegriffen.

„Es ist immer noch nicht so wie vor Corona, aber insbesondere die letzten beiden Monate geben Anlass zur Hoffnung.“ Rund zehn Prozent mehr Kölsch habe man umsetzen können.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Suchanfragen jetzt auch real in den Kölsch-Stangen niederschlagen, die die Menschen in Deutschland zu sich nehmen. Prost, Kölle.

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