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Affenpocken-Virus Erster Verdachtsfall in Köln – Mann muss in Klinik, Stadt Köln nennt weitere Details

In Köln gibt es offenbar den ersten Fall des Affenpocken-Virus. Bisher handelt es sich um einen Verdachtsfall.

Offenbar gibt es in Köln den ersten Fall des Affenpocken-Virus. Wie eine Stadtsprecherin bestätigte, weise ein Mann (45) die typischen Symptome auf.

Der Patient sollte zunächst am Montagnachmittag (23. Mai 2022) in ein Krankenhaus eingeliefert werden, schreibt der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Später wurde klar: Sein Gesundheitszustand lasse aber eine häusliche Quarantäne zu. So hat das Kölner Gesundheitsamt eine Ordnungsverfügung erteilt. Der Mann darf demnach seine Wohnung nicht verlassen.

Affenpocken-Virus in Köln: Erster Verdachtsfall gemeldet

Wie die Stadt Köln mitgeteilt hat, steht ein Testergebnis noch aus. Es handelt sich bisher nur um einen Verdachtsfall.

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Des Weiteren gibt es unabhängig von dem Verdachtsfall eine Kontaktperson, die im Urlaub Kontakt mit einer infizierten Person hatte und nun zurückgekehrt ist. Der 60-jährige Kölner weist bislang keinerlei Symptome auf. Trotzdem wurde ihm geraten, zu Hause zu bleiben und enge Kontakte zu meiden.

Dr. Johannes Nießen, Leiter des Gesundheitsamtes Köln: „Die Übertragung von Affenpocken ist nicht zu vergleichen mit der Übertragung des Corona-Virus. Deshalb besteht kein Grund zur Panik. Dennoch rät das Kölner Gesundheitsamt zur Vorsicht: Bei entsprechenden Symptomen oder engem Kontakt zu Personen mit solchen Symptomen sollte man sich selbst isolieren und schnellstmöglich untersuchen lassen. Kontaktpersonen sollten enge Kontakte meiden und zu Hause bleiben.“

Die Stadt Köln sei auf Infektionskrankheiten aller Art vorbereitet, hier es in der Mitteilung weiter. Das Kölner Gesundheitsamt stehe zudem in Kontakt mit dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG NRW) und den Kliniken und greife auf die Erfahrung und Infrastruktur, die im Rahmen der Corona-Pandemie entstanden ist, zurück.

Affenpocken: Karl Lauterbach kündigt Eindämmungsmaßnahmen an

Nach dem Auftreten erster Fälle von Affenpocken in Deutschland werden nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach Eindämmungsmaßnahmen vorbereitet.

Für Deutschland würden aktuell Empfehlungen zu Isolation und Quarantäne erarbeitet, sagte der Minister am Montag am Rande der Weltgesundheitsversammlung in Genf. Er gehe davon aus, dass sie bereits an diesem Dienstag (24. Mai 2022) vorgelegt werden könnten.

Zudem werde über Impfempfehlungen für besonders gefährdete Personen nachgedacht. Er habe schon Kontakt mit einem Hersteller aufgenommen, der Impfstoffe spezifisch für Affenpocken herstellt, so Lauterbach. (mt/dpa)

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