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Hitze-Schlacht bei HeleneStrenge Wasser-Regeln für Fischer-Konzerte in Köln

Blick auf den Bühnenbau von Helene Fischer in Köln.

Copyright: Kölner Sportstätten

Die gigantische 360-Grad-Mittelbühne von Helene Fischer nimmt im Rhein-Energie-Stadion immer mehr Gestalt an.

Die beiden Köln-Konzerte von Helene Fischer stehen unmittelbar bevor. Der große Aufwand sorgt für Ärger bei allen, die das Stadionbad besuchen wollen. Zudem bereitet die große Hitze bei den Shows Sorgen.

Köln steht vor dem heißesten Konzert-Wochenende des Jahres. Helene Fischer gibt am Freitag (26. Juni 2026) und am Samstag zwei Shows im Rhein-Energie-Stadion. Erwartet werden bis zu 100.000 Menschen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat parallel die höchstmögliche Warnstufe lila für das Stadtgebiet ausgerufen. Bis zu 41 Grad sind laut Prognose möglich. Da wird der Konzertbesuch für Fans und Künstler zur echten Herausforderung.

Wut bei Mega-Hitze: Keine Parkplätze rund ums Stadionbad

Die aufwendige Produktion, die die Schlagerkönigin in Müngersdorf angekarrt hat, sorgt schon jetzt für Unmut bei einigen. Neben dem Parkplatz P5 an der Jahnwiese, auf dem Dutzende Trucks und Busse parken, ist auch der Seitenstreifen an der Junkersdorfer Straße für die Bühnen-Lkw reserviert.

Die Kölnerinnen und Kölner, die bei den tropischen Temperaturen ins Stadionbad wollen, finden deshalb im Umkreis des Schwimmbades keinen Parkplatz. Trostpflaster: Bei den kommenden Konzerten von BAP (10. Juli), AnnenMayKantereit (11. Juli) sowie den Toten Hosen (17. und 18. Juli) wird eine herkömmliche Bühne genutzt, die nicht so viele Lkw benötigt.

Der Aufbau der einzigartigen 360-Grad-Mittelbühne läuft bereits seit Montag. Allmählich nimmt die 288-Tonnen-Konstruktion im Kölner Stadion Gestalt an. Um 17 Uhr ist am Freitag und Samstag Einlass ins Stadion. Die zweieinhalbstündige Show muss noch vor 20 Uhr beginnen, da sie aufgrund des Anwohnerschutz-Konzeptes spätestens um 22.30 Uhr beendet sein muss.

Helene Fischer während ihrer Show auf der Bühne.

Copyright: Sandra Ludewig

Helene Fischer wird zusammen mit ihren 20 Tänzerinnen und Tänzern jeweils zweieinhalb Stunden auf der Bühne stehen.

„Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und des Berufsverkehrs kann es bei der Anreise mit dem Auto zu langen Wartezeiten kommen. Wir empfehlen dringend, nicht mit dem Auto zum Stadion zu fahren“, teilen die Kölner Sportstätten den Fans mit. Die Parkplätze P3 und P6 sind bereits ab 10 Uhr morgens geöffnet. Von der Haltestelle „Haus Vorst/Marsdorf“ gibt es zudem einen kostenlosen Shuttle-Service, der die Gäste zur Bushaltestelle „Südallee/Junkersdorf“ bringt.

Der Konzertveranstalter Live Nation Entertainment hat zudem folgende Regelungen veröffentlicht: „Aufgrund der hohen Temperaturen ist die Mitnahme von bis zu 1 Liter Wasser pro Person gestattet.

Das Wasser darf ausschließlich in Tetrapacks mitgebracht werden. Glasflaschen, PET-Flaschen sowie Softdrinks und alkoholische Getränke sind von dieser Regelung ausgenommen und dürfen nicht mit auf das Veranstaltungsgelände genommen werden.“

Helene Fischer: Handfächer und Mini-Ventilatoren sind erlaubt

Auf dem Gelände seien Trinkwasserspender vorhanden. Die Mitnahme von Handfächern und Mini-Ventilatoren ist erlaubt. Nach dieser Ankündigung meldeten sich zahlreiche Fans via Social Media zu Wort und schimpften über die Regelung. Zum einen seien in nahezu allen Geschäften aufgrund der Hitze Tetrapacks ausverkauft.

Einige Fischer-Fans berichteten zudem von Erlebnissen beim Konzert in Gelsenkirchen am vergangenen Dienstag. Dort sei von einigen Ordnern der Deckel der Tetrapacks am Eingang abgeschraubt worden. Die Kölner Sportstätten weisen darauf hin, dass dies Veranstaltersache sei und man keinen Einfluss auf die Ordner habe. Tipp: Eine leere faltbare Trinkflasche mitbringen und dann vor Ort an den kostenlosen Spendern auffüllen.

Die Hitze hat Köln fest im Griff. 36 Grad zeigt das Thermometer auf der Limburger Straße.
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