Die Kölner Haie gewinnen auch das 14. Spiel in Folge. Mit 4:2 siegte die Mannschaft von Trainer Kari Jalonen gegen die Iserlohn Roosters. Die Liga-Bestmarke ist jetzt nun nur noch einen Sieg entfernt.
KEC besiegt auch IserlohnJetzt jagen die Kölner Haie den Allzeit-Rekord
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Endlich wieder Heimspiel! Nach dem erfolgreichen Auswärts-Fünferpack trafen die Kölner Haie am Sonntagnachmittag (18. Januar 2026) in der Lanxess-Arena auf die Iserlohn Roosters und gewannen mit 4:2.
Mit dem 4:2-Sieg gegen die Pinguins Bremerhaven am vergangenen Freitag stellten die Haie bereits ihren Vereinsrekord ein, feierten den 13. Sieg in Folge. Das gab es in der KEC-Historie bisher nur in den Spielzeiten 1995/96 und zehn Jahre später 2005/06.
DEL: Kölner Haie gewinnen 14. Spiel in Folge
Jetzt jagen die Kölner den nächsten Rekord – und zwar die Liga-Bestmarke der Mannheimer aus der Saison 2001/2002. In dieser Spielzeit gewannen die Adler 15. Spiele in Folge.
Mit dem Erfolg gegen die Roosters ist man von diesem Rekord nur noch einen Sieg entfernt. Die Gäste kamen am Sonntag allerdings gut in die Partie, forderten Haie-Goalie Janne Juvonen im ersten Drittel gleich mehrere Male.
Davon ließen sich die Kölner aber nicht beirren! Im Powerplay stellten die Haie ihre starken Special-Teams-Qualitäten unter Beweis und gingen durch Dominik Bokk in Führung (14.).
Im zweiten Durchgang kam Iserlohn zunächst wieder gut ins Spiel, musste kurz nach einer Unterzahl-Situation dann aber den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Nate Schnarr schoss die Scheibe an den Pfosten, wovon diese an die Stockhand von Roosters-Goalie Andreas Jenike prallte und im Netz landete (28.).
In der 34. Minute verkürzte Daniel Fischbuch dann zwischenzeitlich für die Gäste, doch die Haie hatten nur drei Minuten später die richtige Antwort parat. Louis-Marc Aubry versenkte nach einem Abschluss von Jan Luca Sennhenn den Rebound zum 3:1.
Die Roosters stellten auch im letzten Drittel die Haie immer wieder vor Probleme, doch die Hausherren hielten zunächst dagegen – auch mal wieder durch eine starke Vorstellung von Juvonen. Der Goalie musste sich dann aber kurz vor Schluss noch einmal geschlagen geben.
Nach einer Hereingabe fälschte Mo Müller im Slot die Scheibe unglücklich mit dem Schlittschuh ins eigene Tore ab und stellte auf 3:2 (58.). Das große Zittern begann jedoch nicht, da die Roosters Jenike für eine Schlussoffensive aus dem Tor holten und Parick Russell kurz darauf ins leere Tor traf.
Nach Abpfiff sagte Müller am MagentaSport-Mikrofon: „Wir sind auf dem Weg und wollen jedes Spiel gewinnen. Jetzt haben wir 14. Siege. Wir gehen das nächste Spiel aber an, als wäre es ein normales, und schauen nicht, was davor oder danach war, sondern gucken von Spiel zu Spiel. Da waren bestimmt auch mal Spiele dabei, die wir hätten verlieren können, haben aber trotzdem einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Beschweren tun wir uns da nicht.“
Weiter geht es für die Kölner am kommenden Freitag (23. Januar/19.30 Uhr) gegen die Schwenninger Wild Wings. Dort kann die Jalonen-Truppe dann mit einem Sieg den Liga-Rekord einstellen.

