Bis zu 120 Millionen Euro liegen im Topf, die Chance auf den Hauptgewinn steht bei 1 zu 140 Millionen. Gegen das Glück kommt niemand an – gegen die anderen Tipper schon.
Profi-Tipps für den EurojackpotDer teuerste Fehler auf dem Tippschein – und fast jeder macht ihn

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Tippschein mit Markierungen
Vorweg die schlechte Nachricht: Ein System, das die Ziehungskugeln überlistet, gibt es nicht. Der Eurojackpot bleibt ein Glücksspiel. Die gute Nachricht: Wie viel man im Fall der Fälle ausgezahlt bekommt, hängt sehr wohl vom eigenen Verhalten ab. Profis nennen das Quotenoptimierung – nicht mehr Treffer erzielen, sondern die Treffer mit möglichst wenigen anderen teilen.
Der 31er-Fehler kostet richtig Geld
Und da liegt der Klassiker unter den Anfängerfehlern: Geburtstage. Wer Tag und Monat auf den Schein überträgt, kommt nie über die 31 hinaus. Der Zahlenraum beim Eurojackpot reicht aber bis 50. Rund 40 Prozent aller möglichen Gewinnzahlen fallen so unter den Tisch – und im Erfolgsfall teilt man die Quote mit Hunderten, die genauso gedacht haben.
Ähnlich unklug: Muster. Linien, Diagonalen, Kreuze und Kringel sehen auf dem Tippschein schick aus, sind aber genau das, was Tausende andere auch ankreuzen. Wer den Zufallsgenerator nutzt, den QuickTipp, verteilt seine Kreuze gleichmäßig übers Feld und umgeht das Problem.
Mehr Felder, mehr Chancen – aber clever
Die simpelste Rechnung der Welt: Zwei verschiedene Kombinationen verdoppeln die Gewinnchance, zehn Felder verzehnfachen sie. Wer das nicht allein stemmen will, tritt einer Spielgemeinschaft bei – Schätzungen zufolge werden 20 bis 25 Prozent aller Jackpots von Tippgemeinschaften geknackt.
Zwei Dinge sollten Tipper sich außerdem merken:
Rabattaktionen mitnehmen: Bei Sonderangeboten gibt es zwei Eurojackpot-Felder schon für einen Euro statt 4,65 Euro. Keine Ziehung verpassen: Ein Dauerschein oder ein Mehrwochen-Schein für bis zu vier Wochen sorgt dafür, dass die eigenen Zahlen immer im Rennen sind.
Treu bleiben zahlt sich manchmal aus
Wer einmal Glückszahlen gewählt hat, sollte dabeibleiben – schon wegen des Alptraums, sie ausgerechnet in der Woche nicht gespielt zu haben, in der sie fallen. Ein US-amerikanischer Lottospieler hielt sieben Jahre lang an derselben Reihe fest und kassierte am Ende 25.000 Dollar – jährlich.
Und ganz banal: Wer nicht spielt, gewinnt auch nicht. Statistisch gewinnt jeder 32. Tipp irgendetwas. Ab wann überhaupt Geld fließt? Zwei richtige Gewinnzahlen plus eine Eurozahl reichen – oder eine richtige Zahl plus beide Eurozahlen.
So läuft's ab
Getippt werden 5 aus 50 Zahlen plus 2 aus 12 Eurozahlen. Gezogen wird zweimal pro Woche, dienstags und freitags um 20 Uhr in Helsinki, Annahmeschluss ist um 18.40 Uhr. Zwölf Gewinnklassen gibt es, der Jackpot startet bei 10 Millionen Euro und ist bei 120 Millionen gedeckelt.
Wer online spielt, wird bei einem Treffer automatisch benachrichtigt – Zettel-Kontrolle am Kiosk entfällt. Tippland ist offizieller Partner von LOTTO und vermittelt die Spielscheine an die Landeslotteriegesellschaften, Gewinne landen innerhalb von ein bis drei Banktagen auf dem Konto.
Bleibt nur noch eins: Ankreuzen. Am besten nicht in einer Diagonale.
