Mittwoch 18.25 Uhr, Samstag 19.25 Uhr: Dann rollen in Saarbrücken die Kugeln. Wer danach falsch vergleicht, verschenkt im schlimmsten Fall bares Geld.
Sechs Kugeln und eine SuperzahlSo prüfen Sie Ihren Lottoschein richtig – und übersehen nichts

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49 Kugeln liegen zu Beginn jeder Ziehung in der Trommel. Sechs davon werden nacheinander entnommen – das sind die Lottozahlen. Dazu kommt die Superzahl, eine Ziffer zwischen 0 und 9, die als siebte Zahl das Ergebnis komplettiert. An dieser Spielformel hat sich seit über 60 Jahren nichts geändert.
Veröffentlicht werden die Zahlen mittwochs gegen 18.25 Uhr und samstags gegen 19.25 Uhr – online, in vielen Tageszeitungen und in der Tagesschau.
Der Vergleich in drei Schritten
Wichtig ist die Reihenfolge. Erst die Zahlen, dann die Superzahl:
Jedes Lottofeld einzeln mit den sechs Gewinnzahlen abgleichen und die Treffer notieren. Die letzte Ziffer der Losnummer prüfen – das ist Ihre Superzahl. Treffer pro Feld zusammenzählen und in der Gewinntabelle nachsehen.
Und hier lauert die Falle, die den meisten Selbstprüfern passiert: Die Treffer müssen alle in einem Lottofeld liegen. Zwei Richtige im ersten Feld und zwei im dritten ergeben keine vier Richtigen, sondern gar nichts.
Ab wann fließt Geld?
Die unterste Stufe ist Gewinnklasse 9 – zwei richtige Lottozahlen plus Superzahl. Dafür gibt es einen festen Gewinn von 6 Euro, unabhängig davon, wie viele andere ebenfalls getroffen haben. Die Chance darauf: 1 zu 76.
Nach oben wird es dünner. Drei Richtige treffen Sie im Schnitt einmal alle 63 Tipps, vier Richtige einmal alle 1.147 Tipps, fünf Richtige einmal alle 60.223 Tipps. Ganz oben steht Gewinnklasse 1 mit sechs Richtigen plus Superzahl – Chance 1 zu 139.838.160.
Bei allen Klassen zwischen 1 und 8 stehen die Beträge nicht vorher fest. Jeder Gewinnklasse wird ein fester Anteil der Spieleinsätze zugeteilt und dieser dann durch die Zahl der Gewinner geteilt. Deshalb werden die Quoten nach jeder Ziehung neu berechnet.
Der Zettel in der Schublade
Wer am Kiosk gespielt hat, muss selbst aktiv werden. Und das kann teuer enden: Ein nicht eingelöster Lottogewinn verfällt in Deutschland nach drei Jahren. Es ist tatsächlich schon vorgekommen, dass geknackte Jackpots nie abgeholt wurden.
Immerhin lassen sich ältere Spielquittungen bis zu drei Jahre rückwirkend prüfen – hilfreich, wenn ein Schein verlegt und erst später wiedergefunden wurde. Zusatzlotterien wie Spiel 77 und Super 6 nicht vergessen, dort zählt die Endziffernfolge.
Online läuft die Prüfung von allein
Wer online spielt, spart sich die Rechnerei komplett. Bei Tippland werden die Tippscheine direkt nach der Ziehung abgeglichen, Treffer landen per E-Mail und SMS im Postfach, Gewinne werden dem Spielkonto gutgeschrieben. Ein übersehener Gewinn ist damit praktisch ausgeschlossen.
Tippland ist staatlich lizenzierter Anbieter für Online-Lotterien und offizieller Partner von LOTTO.
Bleibt nur noch eins: nachsehen. Vielleicht liegt in der Schublade ja doch mehr als ein Stück Papier.
