Berlinerin bricht Weltrekord – doch ihr Ziel ist irrer
Einfach nur krassDeutsche bricht Weltrekord mit 367 Marathons – und hört nicht auf

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Auch nach dem Rekordlauf geht es für Joyce Hübner weiter.
Ein Wahnsinns-Rekord ist gefallen! Eine Frau aus Berlin hat mehr Marathons am Stück gerissen als je eine zuvor. Aber das ist nur ein Zwischenstopp auf einer noch viel verrückteren Mission.
Ein neuer Lauf-Weltrekord, der sprachlos macht, gehört jetzt Joyce Hübner (38). Ihren 367. Marathon an ebenso vielen Tagen in Serie beendete die Berlinerin am Dienstag. Niemals zuvor hat eine Frau auf dem Globus eine solche Leistung vollbracht wie die bekannte Lauf-Influencerin.
Sie übertrifft damit den vorherigen Rekord, den die Belgierin Hilde Dosogne hielt. Im Schaltjahr 2024 war jene an jedem einzelnen Tag die Distanz von 42,195 Kilometern gerannt, was sich auf 366 Marathons summierte.
Neue Rekord-Königin Hübner: „Klingt beeindruckend“
Wie es sich anfühlt, jetzt die Weltrekordhalterin zu sein? Der Deutschen Presse-Agentur offenbarte Hübner, das Wort „Krass“ klinge für sie noch etwas unwirklich. Es sei schwer zu fassen. „Ich bin jetzt einfach die Läuferin weltweit mit den meisten Marathons nacheinander – dann klingt das viel beeindruckender. Und es fühlt sich gut an, das zu sagen.“
Ihren Rekordlauf absolvierte Hübner am Dienstag auf dem Weg von Bookholt bis nach Settrup in Niedersachsen. Aber Marathon Nummer 367 bedeutet für sie keineswegs das Ende. Die 38-Jährige befindet sich mitten in ihrem bislang gewaltigsten Vorhaben: Sie durchquert alle über 2.000 statistisch registrierten Städte Deutschlands.
Das Endziel: 495 Marathons in 495 Tagen
In Summe plant sie, eine Distanz von mehr als 21.300 Kilometern zu bewältigen, unterteilt in 495 Marathons an 495 Tagen. Eine Pause gönnte sich Hübner bislang nicht, und auch für die verbleibenden 128 Läufe ist laut ihrem Plan kein einziger Ruhetag vorgesehen.
Hübner ist sich bewusst: „Es wird jeden Tag aufs Neue wieder anstrengend sein“. Sie fügt hinzu: „Ich weiß ja nie, was mich erwartet.“ Obwohl die Bestmarke nun ihr gehört, sie sieht sich noch lange nicht am Ende ihres Weges: „Ich habe einen Riesenrespekt vor den noch anstehenden rund 5.000 Kilometern, bis ich in Berlin bin.“
Ihr „Joyce Städtetrip“ startete am 1. Juni des Vorjahres in Helmstedt. Zu ihren größten Befürchtungen zählte zu Beginn die winterliche Kälte. „Ich mag das überhaupt nicht, bei mehreren Minusgraden draußen laufend unterwegs zu sein“, erklärte sie. Aber auch diese frostige Saison hat sie hinter sich gebracht.
Sie ist bereits mit derartigen Extrem-Vorhaben vertraut: Im Jahr 2023 umrundete sie die deutsche Grenze – das waren 120 Marathons binnen 143 Tagen. Ihr jetziges Unterfangen soll am 8. Oktober enden, mit dem Zieleinlauf in ihrer Heimat Berlin. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
