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Doping-Beben um StarWeltmeisterin mit Krebs-Mittel erwischt und gesperrt

Gudaf Tsegay

Copyright: Marcus Brandt/dpa

Ex-Weltmeisterin Gudaf Tsegay wurde für vier Monate gesperrt. (Archivbild)

Doping-Beben! Weltmeisterin Tsegay für Monate gesperrt.

Doping-Beben in der Leichtathletik! Für die frühere Weltmeisterin Gudaf Tsegay (29) bedeutet das eine viermonatige Zwangspause. Sie darf bis zum 30. September an keinen Wettbewerben teilnehmen. Verkündet wurde diese Maßnahme von der unabhängigen Integritätsagentur, die zu World Athletics gehört.

Der Auslöser: Bei einer Kontrolle während des Trainings im letzten Dezember wurde bei der äthiopischen Athletin der Stoff Letrozol entdeckt. Dieses Mittel, das eine Senkung des Östrogenspiegels bewirken kann, findet hauptsächlich in der Krebstherapie Anwendung.

Athletin legte sofort ein Geständnis ab

Doch die Angelegenheit hat einen Haken. Tsegay gab die Verwendung des Mittels sofort zu. Sie legte sogar Papiere vor, welche die Einnahme aus medizinischer Sicht rechtfertigen sollten.

Danach wurde es ein echtes Behörden-Wirrwarr: Zwar erteilte der Leichtathletik-Weltverband ihr im Nachgang eine ärztliche Sondererlaubnis, doch die globale Anti-Doping-Agentur (Wada) lehnte genau das strikt ab. Dieses Gerangel der Institutionen führte letztlich zur viermonatigen Wettkampfpause.

Empfindlicher Dämpfer für den Leichtathletik-Star

Für die Karriere von Tsegay ist diese Zwangspause ein herber Dämpfer. Ihren Weltmeistertitel über die 5.000-Meter-Distanz errang sie 2022. Ein Jahr darauf triumphierte sie auch bei der Weltmeisterschaft auf der 10.000-Meter-Strecke. Zudem sicherte sie sich bei Olympia 2021 in Tokio die Bronzemedaille im 5.000-Meter-Lauf. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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