Abo

Erst Sieg, dann AusDTTB-Herren scheitern bei WM im Viertelfinale an Japan

Tischtennis-Nationalspieler Dang Qiu

Copyright: Wang Ying/XinHua/dpa

WM-Aus im Viertelfinale: Der deutsche Tischtennis-Nationalspieler Dang Qiu. (Archivbild)

Tischtennis-WM: Medaillen-Traum für Deutschland geplatzt

Der Medaillen-Traum ist ausgeträumt! Eine gewaltige Enttäuschung für Deutschlands Tischtennis-Männer bei der Team-WM in London. Das Aus kam gegen einen Kontrahenten, den man erst wenige Tage zuvor schlagen konnte.

Schluss, aus, vorbei! Für die deutsche Tischtennis-Auswahl der Herren war bei der Weltmeisterschaft in London in der Runde der letzten Acht Endstation. Die Mannschaft mit Benedikt Duda, Dang Qiu und Patrick Franziska unterlag Japan mit 1:3 und schrammte so an der ersehnten Medaille vorbei.

Das ist ein herber Dämpfer für die Truppe von Bundestrainer Jörg Roßkopf. Nach sechs Finalteilnahmen im Zeitraum von 2006 bis 2022 ist es für die deutsche Auswahl bereits das zweite Ausscheiden nacheinander im Viertelfinale.

Gruppensieg half nichts: Japan kegelt Deutschland raus

Was diese Niederlage besonders schmerzhaft macht: Erst am zurückliegenden Samstag hatte die DTTB-Auswahl den japanischen WM-Mitfavoriten in der Vorrunde mit 3:2 bezwungen. Im entscheidenden K.o.-Match wendete sich das Blatt jedoch.

Patrick Franziska konnte zwar sein Einzel gegen Shunsuke Togami, der für TTF Ochsenhausen in der Bundesliga spielt, mit 3:1 für sich verbuchen. Sein Erfolg war aber nicht mehr als ein schwacher Trost, denn Deutschland lag zu diesem Moment schon aussichtslos mit 0:2 hinten.

Ausgerechnet der Top-Mann patzt: Dang Qiu als Pechvogel

Zum Unglücksraben wurde dabei ausgerechnet Dang Qiu. Der Zehntplatzierte der Weltrangliste musste sich dieses Mal den beiden japanischen Assen Tomokazu Harimoto (0:3) und Sora Matsushima (1:3) beugen. Ein gewaltiger Unterschied zum vorherigen Aufeinandertreffen: Noch am Samstag schickte er seine Kontrahenten klar mit jeweils 3:0 vom Platz.

Im deutschen Team könnte die Enttäuschung kaum größer sein. Die Hoffnung auf Edelmetall ist damit für diese Weltmeisterschaft begraben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Federico Valverde liegt verletzt am Boden, Aurélien Tchouaméni kümmert sich.

Mega-Skandal in Madrid

Real-Star prügelt Teamkollegen krankenhausreif