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Entscheidung nach UnfallTiger Woods nimmt Auszeit und sagt Ryder-Cup-Kapitänsamt ab

Tiger Woods

Copyright: Zac Goodwin/PA Wire/dpa

Tiger Woods verabschiedet sich auf unbestimmte Zeit aus der Öffentlichkeit. (Archivbild)

Ein schwerer Unfall, eine drastische Konsequenz. Für Golf-Superstar Tiger Woods steht alles auf dem Spiel.

Die Golfwelt ist erschüttert: Tiger Woods (50) wird beim Ryder Cup 2027 nicht die Kapitänsbinde des US-Teams tragen. Die PGA of America machte diese Entscheidung publik, nur fünf Tage, nachdem der Ausnahmesportler einen Autounfall hatte. In einem Statement hieß es: „Tiger hat uns mitgeteilt, dass er 2027 nicht als Kapitän des US-Ryder-Cup-Teams dienen wird und wir unterstützen seine Entscheidung“.

Kurz zuvor hatte sich Woods bereits persönlich auf der Plattform X zu Wort gemeldet und eine Pause auf unbestimmte Dauer angekündigt. Er werde sich die Zeit nehmen, „die es braucht, um gesünder, stärker und konzentrierter zurückzukommen - sowohl persönlich als auch beruflich“. In dieser fordernden Phase appellierte er zudem an die Öffentlichkeit, die Privatsphäre seiner Familie und seine eigene zu respektieren.

Brisante Details zum Unfallhergang

Bei dem Crash hatte Woods mit seinem Wagen einen Anhänger gestreift, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug. Strafrechtlich plädierte der 50-Jährige auf unschuldig, wie die dpa unter Berufung auf Gerichtsakten meldet. Brisant ist jedoch: Gegenüber der Polizei hatte er zuvor eingeräumt, Schmerzmittel konsumiert und sein Handy am Steuer genutzt zu haben.

Ein offizielles Karriereende hat Woods zwar nicht verkündet, doch die Vorzeichen für eine Rückkehr in den Profisport sind düster. Bereits seit einem schweren Verkehrsunfall im Jahr 2021 ist die Sportlegende körperlich stark angeschlagen. Der erneute Vorfall, sein Alter und die lange Durststrecke seit dem letzten Major-Sieg lassen ein Comeback immer unwahrscheinlicher erscheinen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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