„Es ist ein verdammter Witz“ Wieder Ärger um Toilettengang von Stefanos Tsitsipas

Stefanos Tsitsipas atmet tief durch

Stefanos Tsitsipas hadert mit sich im US-Open-Match gegen Andy Murray am 30. August 2021. Am Ende setzte sich der Grieche in einem engen Fünfsatz-Spiel durch.

Stefanos Tsitsipas setzte sich in der ersten Runde der US Open knapp gegen Andy Murray durch. Dabei war der unterlegene Brite genervt von einer Aktion des Griechen.

New York. Der Weltranglistendritte Stefanos Tsitsipas (23) hat das Erstrundenhighlight bei den US Open gegen den dreimaligen Grand-Slam-Champion Andy Murray nach hartem Kampf für sich entschieden.

Der Grieche besiegte den elf Jahre älteren Schotten in 4:49 Stunden 2:6, 7:6 (9:7), 3:6, 6:3, 6:4 – Murray war dabei mit dem Verhalten seines Kontrahenten überhaupt nicht einverstanden.

Acht Minuten lange Toilettenpause von Stefanos Tsitsipas

Nach dem Ausgleich zum 2:2 nach Sätzen nahm Tsitsipas eine rund achtminütige Toilettenpause und erhielt kurz darauf eine Verwarnung vom Schiedsrichter. Murray war erbost. „Ich habe noch nie so lange gebraucht, um auf die Toilette zu gehen“, sagte der Profi, der mit einer künstlichen Hüfte spielt und im Arthur-Ashe-Stadium ein großes Match bot: „Es ist ein verdammter Witz.“

Zuletzt hatte sich schon Olympiasieger Alexander Zverev (24) über Tsitsipas beschwert. „Ich mag es mit Tennis zu gewinnen und mit Tennis zu verlieren. Manche Spieler halt nicht“, hatte Zverev nach dem Halbfinale in Cincinnati gesagt, das der deutsche Topspieler für sich entschied. Auch in der Partie war Tsitsipas minutenlang vom Platz verschwunden. (sid)

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