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Mega-Preisgelder in Wimbledon Das brachte Tatjana Maria der Sturm ins Halbfinale

Tatjana Maria (r) und Jule Niemeier stehen vor dem Spiel am Netz zusammen.

Jule Niemeier (links) und Tatjana Maria freuen sich nicht nur aus sportlicher Sicht über ihre Leistungen bei Wimbledon. Hier posieren sie gemeinsam vor dem Viertelfinale am 5. Juli 2022.

Wimbledon ist das prestigeträchtigste Tennis-Turnier auf der ganzen Welt. Logisch, dass dabei auch große Summen an Geld fließen.

Noch bis zum 11. Juni läuft das Grand-Slam-Turnier auf dem heiligen Rasen in Wimbledon.

Das prestigeträchtigste Tennis-Turnier hat auch in diesem Jahr wieder einige Überraschungen für die Tennis-Fans bereitgehalten: Unter anderem mit der Deutschen Jule Niemeier (22), die die Dritte der Weltrangliste Anett Kontaveit (26) bei ihrem ersten Wimbledon-Turnier eliminierte.

Im Viertelfinale war für Niemeier Schluss. Sie scheiterte in einem engen Match an Landsfrau Tatjana Maria (34), die wiederum erst im Halbfinale ausschied und knapp das Finale verpasste. Doch Enttäuschung wäre fehl am Platz. Vor allem, wenn man das Preisgeld beachtet.

Wimbledon 2022: 47 Millionen Euro Gesamt-Preisgeld

Zwar müssen alle Athletinnen und Athleten sich beim wohl vornehmsten Tennis-Turnier in Wimbledon an die strenge Kleiderordnung anpassen und komplett in Weiß spielen, dafür erhalten sie jedoch im Umkehrschluss eine gehörige Summe Preisgeld. Insgesamt 40 Millionen Pfund (in etwa 47 Millionen Euro) werden 2022 ausgeschüttet. 

Davon erhalten die Siegerin und der Sieger verdienterweise den größten Anteil. Zwei Millionen Pfund (in etwa 2,3 Millionen Euro) bekommen die neuen Champions. Dabei gibt es „Equal pay“ in London schon lange: Die Siegerin im Einzel erhält seit 15 Jahren den gleichen Betrag wie der Sieger im Herren-Einzel. 2007 wurde die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen eingeführt.

Tatjana Maria und Jule Niemeier freuen sich doppelt über gutes Turnier

Die Profis, die in den Runden zuvor ausgeschieden sind, erhalten stufenweise weniger Preisgeld. Tatjana Maria erhält für ihre Halbfinal-Teilnahme satte 535.000 Pfund (in etwa 630.000 Euro).

Die Teilnahme am Finale hätte mit gut einer Million Pfund (in etwa 1,2 Millionen Euro) jedoch fast das doppelte Preisgeld bedeutet. Dennoch hat Maria mit dem stärksten Turnier ihrer Grand-Slam-Karriere erst einmal für viele Jahre ausgesorgt.

Tennis-Talent Jule Niemeier hat sich mit der Teilnahme am Viertelfinale immerhin ein Preisgeld von 310.000 Pfund (in etwa 365.000 Euro) gesichert. Somit können sich die beiden Deutschen nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus finanzieller Sicht über ihr gutes Turnier freuen. Das Startgeld beträgt 50.000 Pfund (in etwa 60.000 Euro).

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