„Ich habe mir etwas wehgetan“ Im Video: Daniil Medwedew erklärt irren FIFA-Jubel nach US-Open-Matchball

Daniil Medwedew liegt wie ein toter Fisch auf dem Hartplatz bei den US Open

Daniil Medwedew bejubelte seinen Erfolg im Finale der US Open am 12. September 2021 gegen Novak Djokovic mit einem sonderbaren Jubel aus dem Videospiel FIFA.

Daniil Medwedew zeigt im größten Moment seiner Karriere, dem Sieg im Finale der US Open gegen Novak Djokovic, einen völlig verrückten Jubel, der einigen FIFA-Spielern definitiv bekannt vorkommt. 

New York. Der Triumph im Finale der US Open ist für Daniil Medwedew (25) der größte Erfolg seiner noch jungen Karriere als Tennis-Profi. Den Titelgewinn über den Serben Novak Djokovic (34) am Sonntag (12. September 2021) feierte der Russe mit einem sonderbaren Jubel, den er wenig später auch erklärte.

Daniil Medwedew: „Russen wissen, wie man feiert“

Medwedew bezwang den in dieser Saison bei Grand Slams scheinbar unschlagbaren Djokovic souverän in drei Sätzen und nur 2:15 Stunden mit 6:4, 6:4 und 6:4. Schon direkt nach dem Winner beim Matchball zeigte der Russe, dass er den größten Sieg seiner Karriere auf eine ungewöhnliche Art und Weise feiern wird. „Russen wissen, wie man feiert“, sagte er mit einem schelmischen Grinsen und fügte hinzu: „Hoffentlich komme ich nicht in die Nachrichten.“

Zumindest in die Sozialen Medien schaffte er es mit seinem sonderbaren Jubel direkt nach dem erfolgreichen Matchball. Denn als Djokovic den Return ins Netz setzte, ließ sich Medwedew auf die Seite fallen und blieb mit offenem Mund und ausgestreckter Zunge regungslos auf dem Hartplatz liegen. Der Jubel kommt einigen erfahrenen Gamern wohl bekannt vor. „Ich spiele gerne FIFA auf der Playstation. Man nennt es den Jubel der toten Fische“, sagte der US-Open-Sieger angetan von seiner eigenen Performance.

„Jeden, den ich gesehen habe, der FIFA spielt, dachte, das war legendär. So wollte ich es machen.“ Das Hinfallen sei gar nicht einmal so einfach gewesen. „Ich habe mir etwas wehgetan. Aber ich bin glücklich, dass ich es legendär gemacht habe für mich.“

Novak Djokovic weint noch während des Spiels

Für Novak Djokovic, der mit der Niederlage im Finale von New York den sogenannten „Calendar Grand Slam“ – also alle vier Grand Slams in einem Jahr – verpasste, war es indes eine emotionale Niederlage. Schon während der Partie weinte der Serbe vor Rührung ob der großen Unterstützung von den Rängen: „Auch wenn ich das Match nicht gewonnen habe, bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt, ihr habt meine Seele berührt.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.