Glückwünsche der Queen und 9/11-Jahrestag Emotionen pur: Raducanu gewinnt Teenie-Finale der US Open

Emma Raducanu freut sich über den Gewinn der US Open

Emma Raducanu gewann am 11. September 2021 das Finale der US Open gegen die Kanadierin Leylah Fernandez.

Emma Raducanu schrieb bei den US Open Geschichte. Im Teenie-Finale schlug sie die Kanadierin Leylah Fernandez und krönt sich als Qualifikantin zur Turniersiegerin. Dafür gab es königliche Glückwünsche.

New York. Sie ist erst 18 Jahre alt und hat bei den US Open ihr ganz persönliches Tennis-Märchen geschrieben. Emma Raducanu gewann sensationell das Tennis-Turnier in New York. Am Samstag (11. September 2021) schlug die Britin nach ihrem Marsch von der Qualifikation bis ins Finale auch die Kanadierin Leylah Fernandez (19). Für ihren großen Erfolg wurde Raducanu schon eine besondere Ehre zuteil: Queen Elizabeth II. gratulierte ihr.

Erster Major-Sieg einer Qualifikantin

Damit gelang Emma Raducanu ein historischer Erfolg. Als erste Qualifikantin überhaupt gewann die Nummer 150 der Weltrangliste einen Titel bei einem Major Turnier. Außerdem verlor sie im gesamten Turnierverlauf nicht einen Satz. Denn auch gegen Fernandez gewann sie souverän mit 6:4 und 6:3. „Ich hoffe, dass wir noch in vielen Turnieren gegeneinander spielen – und Finals“, sagte die Britin, die besondere Glückwünsche erreichten.

Queen Elizabeth II schrieb an Raducanu, die in Kanada geborene Tochter eines Rumänen und einer Chinesin: „Das ist ein beeindruckender Erfolg in einem so jungen Alter und ein Beleg für harte Arbeit und Einsatz.“ Seit sie zwei Jahre alt ist, lebt Raducanu in London und reifte dort zum Tennis-Juwel. „Ich habe keinen Zweifel daran, dass ihre herausragende Leistung und die ihrer Gegnerin Leylah Fernandez die nächste Generation Tennisspieler inspirieren wird.“

Leylah Fernandez ballt die Faust zum Jubel

Die Kanadierin Leylah Fernandez bejubelt einen Punktgewinn im US-Open-Finale gegen die Britin Emma Raducanu, das sie am 11. September 2021 aber dennoch verlor.

Auch der Finaleinzug der nur zwei Monate älteren Fernandez war schon von Überraschungen geprägt. Sie schaltete auf dem Weg ins Endspiel unter anderem die ehemaligen US-Open-Siegerinnen Angelique Kerber (33) und Naomi Osaka (23) aus. „Ich möchte gerne sagen, dass ich hoffe, wieder hier zu sein in diesem Finale. Und dann mit einer Trophäe, der richtigen“, sagte Fernandez am 20. Jahrestag der Terror-Anschläge vom 11. September. „Ich hoffe, dass ich so stark und so widerstandsfähig sein kann wie New York es in den vergangenen 20 Jahren war.“ (eha/dpa)

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