Australien-Posse beendet Novak Djokovic: Endgültige Gerichts-Entscheidung jetzt offiziell

Novak Djokovic im Training mit Tennisschläger in der Hand

Novak Djokovic, hier am 14. Januar 2022 beim Training in Australien, bangte seit seiner Einreise um den Start bei den Australian Open.

Das Bundesgericht in Australien hat in der Hängepartie um die Einreise von Tennis-Superstar Novak Djokovic endgültig entschieden. Bis zuletzt war der Start des Titelverteidigers bei den Australian Open offen.

Entscheidung im Poker um den Djoker: Das australische Bundesgericht hat in der Nacht zu Sonntag (16. Januar 2022) das endgültige Urteil über den Verbleib von Tennis-Superstar Novak Djokovic (34) gefällt.

Der Serbe hatte über eine Woche lang um den Aufenthalt in Australien und entsprechend die Teilnahme bei den am 17. Januar beginnenden Australian Open gebangt. Jetzt ist klar: Titelverteidiger Djokovic geht beim ersten Grand Slam des Jahres nicht ins Rennen und muss das Land umgehend verlassen. 

Novak Djokovic: „Ich bin extrem enttäuscht über die Entscheidung“

Die Entscheidung darüber sei einstimmig gefallen, heißt es in der Bekanntgabe der drei Richter James Allsop, Anthony Besanko und David O'Callaghan. Die Begründung soll frühestens am Montag (17. Janaur 2022) erfolgen. Gegen das Urteil können beide Seiten keine Rechtsmittel einlegen.

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„Ich bin extrem enttäuscht über die Entscheidung“, erklärte Djokovic. Dennoch respektiere er die Entscheidung des Gerichts und werde mit den entsprechenden Autoritäten kooperieren, was seine Abreise aus Australien betreffe, teilte der Weltranglisten-Erste mit.

Novak Djokovic verliert Rechtsstreit um Einreise in Australien

Djokovic nach der Entscheidung: „Ich fühle mich unwohl, dass ich der Fokus der vergangenen Wochen gewesen bin, und ich hoffe, dass wir uns nun alle auf das Spiel und das Turnier, das ich liebe, konzentrieren können.“

Novak Djokovic war am Freitag zum zweiten Mal das Visum aberkannt worden, das ihm wegen seines Status als Corona-Genesener ursprünglich erteilt worden war. 

Anfang der Woche hatte Djokovic nach einer ersten Gerichts-Entscheidung noch hoffen dürfen, trotz der Querelen um seinen Corona-Impfstatus, des Rätsels um seinen mal positiven, mal negativen PCR-Test und der Verwirrung nach einer falschen Angabe in einem Einreise-Dokument in Australien starten zu dürfen.

Novak Djokovic hoffte bis zuletzt auf Start bei Australian Open

Doch am Freitag zog Einwanderungsminister Alex Hawke (44) das ursprünglich erteilte Visum zurück. Djokovic legte Einspruch ein, damit war klar, dass die Hängepartie erst am Sonntag – und damit einen Tag vor Beginn der Australian Open – endgültig entschieden sein würde.

Die Nacht vor der Verhandlung hatte Djokovic schon wieder in einem Abschiebehotel in Australien verbringen müssen. Als ihm die Behörden in der vorigen Woche die Einreise verweigert hatten, war er dort bereits vorübergehend untergebracht worden.

Bei der Turnier-Auslosung hatten die Organisatoren der Australian Open Djokovic noch berücksichtigt, er sollte am Montag als Titelverteidiger das Eröffnungsspiel gegen Landsmann Miomir Kecmanovic (22) bestreiten. (bc)

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