Osaka glänzt in Paris – doch eine Deutsche ist stinksauer
„Keine Modenschau“Deutsche Spielerin mit klarer Ansage an Tennis-Star Naomi Osaka

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Legte wieder einen filmreifen Auftritt beim Einlauf hin: Naomi Osaka.
Ein echter Blickfang und sportlich voll da: Die japanische Tennis-Größe Naomi Osaka macht beim Turnier in Paris erneut von sich reden. Die ehemalige Nummer eins der Welt bezwang die Kroatin Donna Vekic mit 7:6 (7:1) und 6:4. Damit sichert sie sich zum ersten Mal nach sieben Jahren einen Platz in Runde drei des Grand-Slam-Events.
„Ehrlich gesagt bedeutet mir das viel“, äußerte sich Osaka im Anschluss an die Partie. Mit Blick auf das Publikum fügte sie hinzu: „Es ist wie ein weiterer Meilenstein, ich hoffe nur, dass ich weitere Matches vor Euch spielen kann.“

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Naomi Osaka sorgt auch mit ihren Matchoutfits für Schlagzeilen.
Mehr als Tennis: Osakas Auftritt als Fashion-Statement
So dürfen sich die Zuschauer in Roland Garros auch künftig auf die modischen Statements von Osaka freuen, die für ihre ausgefallene Garderobe berühmt ist. Vor ihrem Match in der zweiten Runde betrat die vierfache Grand-Slam-Siegerin den Platz mit einer weißen Schleppe, bevor sie die Partie in einem gold-glitzernden Dress bestritt.
„Ich denke, es macht Spaß“, kommentierte Osaka den Wirbel um ihre Kleiderwahl. Es habe sich bereits eine Fangemeinde entwickelt, die über ihre Garderobe spekuliert. Ihr Wunsch sei es, dass die Menschen weiterhin rätseln. „Ich genieße es, dass ihr Leute es genießt.“
Deutsche Gegnerin stört sich an Osakas Show
Aber die Showeinlagen kommen nicht bei allen gut an. Bereits nach dem ersten Spiel gegen die Deutsche Laura Siegemund (38) wurde Kritik laut. „Also ich komme daher, um Tennis zu spielen und keine Modenschau zu machen. Wenn andere eine Modenschau machen, dann sollen sie das machen, das ist okay für mich“, erklärte Siegemund gegenüber „Eurosport“.
Der wahre Stein des Anstoßes war jedoch etwas anderes. Bei Grand-Slam-Events zähle inzwischen jede Sekunde, und Osaka nehme sich zu viel Zeit. „und sie kann sich noch anderthalb Minuten umziehen, da habe ich dann ein Problem damit“, monierte die 38-Jährige.
Dies sei ein klares Indiz dafür, dass „einmal mehr größere Namen auch anders behandelt werden“, befand Siegemund. „Das ist das Einzige, was mich da interessiert. Ob jemand da mit der Schleppe kommt oder nicht, das ist mir relativ wurscht.“ (dpa/red)
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