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Australian Open Nach Streit mit dem Schiri: Wütender Titelkandidater Medwedew kommt weiter

Daniil Medwedew spielt den Ball mit der Rückhand.

Der Russe Daniil Medwedew bei seinem Achtelfinal-Duell mit Maxime Cressy bei den Australian Open am 24. Januar 2022.

Während alle deutschen Tennis-Profis beim Herren-Einzel der Australian Open ausgeschieden sind, konnte sich der Russe Daniil Medwedew für das Viertelfinale qualifizieren – allerdings mit fadem Beigeschmack.

Der russische Turnierfavorit Daniil Medwedew (25) hat eine enorm knifflige Aufgabe gegen den Serve-and-Volley-Spezialisten Maxime Cressy mit großer Mühe gelöst und steht zum sechsten Mal im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers.

Der 25 Jahre alte Russe schlug den formstarken US-Amerikaner im Rahmen des Achtelfinals der Australian Open 6:2, 7:6 (7:4), 6:7 (4:7), 7:5. Während des Matches geriet Daniil Medwedew mit dem Schiedsrichter aneinander und schimpfte über seinen Gegner.

Felix Auger-Aliassime wartet auf Daniil Medwedew

„Es war ein Wahnsinnsmatch und ich bin froh, dass ich durch bin“, sagte Medwedew, der nun auf den kanadischen Shootingstar Felix Auger-Aliassime (21) trifft. Es ist eine Neuauflage des Halbfinals der US Open, bei denen Medwedew im vergangenen September seinen ersten Grand-Slam-Triumph feierte.

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In dem intensiven Match über 3:30 Stunden gegen Cressy war er zeitweise enorm unzufrieden. Er beklagte sich, dass der Gegner zu viel Zeit vor seinen Aufschlägen in Anspruch nehme und fluchte über vermeintliche Rahmentreffer von Cressy, der 135 Mal ans Netz vorrückte und groß aufspielte. Sein Auftreten hinterließ beim Publikum einen faden Beigeschmack.

Medwedew ist in Melbourne in Abwesenheit des Weltranglistenersten Novak Djokovic der höchstgesetzte Profi und zählt neben dem 20-maligen Majorchampion Rafael Nadal zu den klarsten Anwärtern auf den Titel. Im Vorjahresfinale unterlag der Moskauer Djokovic in drei Sätzen. (sid)

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