Ex-Skifahrer Felix Neureuther ist stinksauer! Das hat er auch während der Olympia-Abfahrt der Herren wieder gezeigt.
Wegen Olympia-RegelNeureuther macht Zoff und kriegt Post „von oberster Stelle“
Felix Neureuther ist schon wieder auf 180 – und das direkt zum Start der Olympischen Winterspiele 2026!
Der frühere Ski-Star ließ seiner Wut über die Quoten-Bestimmung wieder freien Lauf, und zwar live im Fernsehen bei der ARD-Übertragung des Männer-Abfahrtsrennens. Dass nur 36 Athleten antraten, war für ihn der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Felix Neureuther: „Ich habe sogar ein Schreiben bekommen“
Seine Tirade begann Neureuther mit den Worten: „Apropos zu wenig Läufer am Start“. Er betonte, dass Top-Sportler wie Niels Hintermann und auch der Deutsche Luis Vogt aus diesem Grund nicht mitfahren können, obgleich sie zur absoluten Weltklasse zählen.
Im Gespräch mit Kommentator Bernd Schmelzer räumte Neureuther ein, dass er nun erneut „das Fass aufmache“. Anschließend packte er aber aus und offenbarte, dass sein Tadel schon Folgen nach sich zog.
Neureuther deckte auf: „Ich habe sogar ein Schreiben bekommen! Von oberster Stelle! Wieso ich mich darüber beschwere ...“. Schmelzer meinte dazu, dies sei ein klassisches Merkmal der gegenwärtigen „Empörungskultur“. Das berichtet „Sport1“.
Die Ursache für den ganzen Zoff ist die verzwickte Olympia-Situation von Luis Vogt. In Kitzbühel hatte der junge deutsche Fahrer beim berühmten Hahnenkammrennen mit einem fantastischen achten Rang die sportlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an den Winterspielen erfüllt.
Der Haken an der Sache: Nur ein paar Tage vorher war die Frist für die deutsche Nominierung bereits verstrichen. Eine starre Quoten-Vorschrift gestattet jedem Land lediglich eine beschränkte Zahl von Teilnahmeplätzen.
Bereits Ende Januar wütete Neureuther aus diesem Grund: „Wenn der dann nicht mitgenommen wird, gehe ich auf die Barrikaden. Das kann nicht sein.“ Seiner Ansicht nach wird damit der Lebenstraum eines jungen Sportlers zunichtegemacht. Mit dieser Haltung ist er außerdem nicht der Einzige.
Wie Neureuther berichtete, hat er sich mit weiteren Ski-Legenden ausgetauscht, darunter Luc Alphand aus Frankreich, Beat Feuz aus der Schweiz und der Österreicher Hans Knauß: „Alle sagen das Gleiche.“
Sein Fazit ist glasklar: Es muss mehr Druck her! „Man muss da öffentlich Druck ausüben, dass die jungen Athleten eine Chance haben, bei Olympia zu starten, um Erfahrung zu sammeln und damit die Weltbesten am Start sind“, so die Forderung von Neureuther.
Ausschließlich auf diese Weise sei ein sportlich gerechter Wettbewerb sichergestellt und die Aussichten auf Medaillen würden nicht grundlos zunichte gemacht. (red)
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