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Vandalismus bei OlympiaDuschen in etlichen Athleten-Zimmern schon zerstört

Während der Winterspiele in Mailand sind die Athleten im Olympischen Dorf untergebracht. Kurz vor Beginn kommt nun heraus, dass die Sanitäranlagen in vielen Zimmern mutwillig beschädigt wurden.

Im Olympischen Dorf für die Winterspiele in Mailand ist es Medienberichten zufolge noch vor Beginn der Spiele zu einer Sicherheitspanne gekommen.

Trotz aller Kontrollen seien in der Unterkunft für die Athleten in mehreren Dutzend Zimmern die Sanitäranlagen von Unbekannten mutwillig beschädigt worden, berichtet die Zeitung „Corriere della Sera“ unter Berufung auf die Polizei. Der Zugang zu dem neugebauten Dorf ist eigentlich nur mit einem besonderen Ausweis und QR-Code möglich.

70 Zimmer im Olympia-Dorf betroffen

Nach Erkenntnissen der Ermittler wurden zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar in drei verschiedenen Gebäuden in insgesamt 70 Zimmern die Duschen beschädigt.

Vermutet wird, dass dabei Fräsen zum Einsatz kamen. Die Schäden seien erst durch einen Wasserschaden aufgefallen, berichtet der „Corriere“.

Die Rede ist von Vandalismus oder Sabotage. In die Ermittlungen habe sich aber auch eine Anti-Terror-Einheit der Staatsanwaltschaft Mailand eingeschaltet. Aufschluss erhofft man sich von Bildern der Überwachungskameras.

Die Winterspiele werden am Freitagabend mit einer großen Show im San-Siro-Stadion von Mailand eröffnet. Olympia-Gastgeber ist neben der 1,3-Millionen-Einwohnerstadt auch Cortina d'Ampezzo in den Dolomiten.

Die Wettbewerbe finden aber auch an mehreren anderen Orten im Norden Italiens statt. Zur Sicherheit der 2.900 Athleten sind in den nächsten beiden Wochen mehr als 6.000 Polizisten und andere Kräfte im Einsatz. (dpa)

Autofahrer fahren bei starkem Schneefall auf einer Straße in der Nähe des olympischen Austragungsorts Cortina in Norditalien.

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