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„Dachte, er würde noch hier sein“Beerdigung für Olympia-Start verschoben

Aktualisiert

Johann Andre Forfang hat kurz vor den Olympischen Spielen seinen Vater verloren. Dennoch will der Skispringer antreten.

Skispringer Johann Andre Forfang geht trotz der Trauer um seinen Vater bei den Olympischen Spielen an den Start.

Die Familie des Norwegers verschob die Beisetzung von Hugo Forfang extra auf einen Zeitpunkt nach den Winterspielen. „Ich bin erleichtert, dass ich nicht zwischen Olympia und der Beerdigung wählen muss“, sagte Johann Andre Forfang dem Sender NRK.

Skispringer Forfang: „Es war ein großer Wunsch meines Papas“

Forfangs Vater war am vergangenen Wochenende im Alter von 68 Jahren gestorben. Sein Sohn war zu diesem Zeitpunkt beim Weltcupspringen in Willingen.

„Gestern Abend ist Papa nach einem mutigen Kampf gegen den Krebs, der etwas mehr als ein Jahr dauerte, friedlich eingeschlafen. Worte können die Leere, die er hinterlässt, nicht beschreiben. Papa war mein Held und mein moralischer Kompass“, schrieb er am Sonntag bei Instagram. Dazu postete er zahlreiche Erinnerungsfotos und -videos.

Vor dem Beginn der Winterspiele betonte der 30-Jährige nun: „Es war ein großer Wunsch meines Papas, dass ich zu den Olympischen Spielen reise und unser gemeinsames Projekt zu Ende bringe.“

Forfang weiter: „Ich dachte ja, dass er während der Titelkämpfe noch hier sein würde. Es ist unwirklich und unglaublich schwer, dass er das nicht mehr miterleben darf.“

Forfang, einer der Protagonisten beim norwegischen Anzugskandal vor einem Jahr, hatte 2018 in Pyeongchang Einzel-Silber hinter Andreas Wellinger und Gold mit dem Team gewonnen.

Die Spiele 2022 verpasste er wegen einer Coronainfektion. „Ab jetzt werde ich für den Rest meiner Karriere für meinen Vater springen“, sagte er. (sid/are)

Lisa Buckwitz auf einem Selfie im Aufzug.

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