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Olympia-Vergabe 2030 Ex-Ski-Star Lindsey Vonn will Doppel-Olympia in den USA

Ski alpin, Weltmeisterschaft, Abfahrt, Damen: Lindsey Vonn aus den USA jubelt mit einer US-Flagge. Es war Vonns letztes Rennen in ihrer Karriere.

Lindsey Vonn kämpft auch nach ihrem letzten Karriererennen am 10. Februar 2019 weiter für ihr Land, die USA:

Lindsey Vonn blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Nach ihrem Karriereende im Jahr 2019 will sie die Olympischen Spiele nun zurück. 

Lindsey Vonn (37) ist die erfolgreichste Weltcup-Skirennläuferin, die es je gab. Viermal gewann sie den Gesamtweltcup der Damen. Doch ein ganz besonderer Moment in ihrer Karriere stellt der Sieg bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver dar.

Den Glanz von Olympia will Vonn nun erneut spüren. Dabei zieht die US-Amerikanerin nicht etwa ein Comeback auf den Skiern in Erwägung, sondern ist inzwischen in anderer Funktion tätig. Dabei plant sie für ihr Land offenbar etwas ganz Großes, wie sie am Mittwoch (14. Juni 2022) auf Instagram mitteilte.

USA bewirbt sich für die Olympischen Winterspiele 2030

Wenn es nach Lindsey Vonn ginge, würden die Olympischen Winterspiele 2030 in den USA stattfinden. Dafür setzt sich die 37-Jährige als Mitglied des Exekutivkomitees der US-amerikanischen Olympiabewerbung ein.  Vonn befindet sich mittlerweile gemeinsam mit dem Komitee in der Schweiz, um den Verantwortlichen des IOC die Olympischen Winterspiele in den USA schmackhaft zu machen.

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„Ich bin stolz darauf, Mitglied des Executive Boards zu sein. Ich freue mich auf die Möglichkeit, die Olympischen Winterspiele zurück nach Salt Lake zu holen“, schrieb Vonn auf Instagram und verkündete damit einen echten Hammer.

Nachhaltigkeit als Argument für Doppel-Olympia in den USA?

Denn bereits 2002 fanden die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City statt. Lindsey Vonn gab dabei sogar ihr Olympia-Debüt. Ein entscheidendes Argument für den Zuschlag für die USA könnten die bereits bestehenden Anlagen von 2002 sein. Nach den Olympischen Winterspielen von Peking wurden zuletzt immer wieder Forderungen an das IOC laut, die Spiele in „echten“ Wintersportregionen zu veranstalten.

Hier sehen Sie den Instagram-Beitrag von Lindsey Vonn:

In Peking wurden die Wettkampfstätten extra für die Olympischen Winterspiele errichtet, ohne dabei eine Aussicht auf eine langfristige Perspektive zu haben. Auch Biathlet Erik Lesser (33) äußerte damals Kritik: „Es ist wirklich schön hier draußen. Aber zu wissen, wie diese Gegend zuvor ausgesehen hat, macht mich so traurig. All das für drei Wochen.“

Wiederum ein Argument gegen die Austragung in Salt Lake City wären die Olympischen Sommerspiele 2028, zwei Jahre vor den Winterspielen. Diese finden nämlich auch in den USA, in Los Angeles, statt. Vonn plant also einen USA-Doppelpack. Die anderen Bewerber Sapporo (Japan), Barcelona (Spanien) sowie Vancouver und Whistler (Kanada) dürfen sich dennoch weiterhin berechtigte Hoffnungen machen. Die Entscheidung fällt aller Voraussicht nach erst im Jahr 2023.

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