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Olympia 2022 China kontert Boykott-Überlegungen von Joe Biden

Nach Äußerungen von US-Präsidenten Joe Biden, dass er einen möglichen Olympia-Boykott nicht ausschließen würde, hat das chinesische Außenministerium die Äußerungen als „Witz“ kritisiert.

Peking. Das chinesische Außenministerium hat empört auf die Überlegungen des US-Präsidenten Joe Biden (78) hinsichtlich eines diplomatischen Boykotts der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking reagiert.

„Die Politisierung des Sports widerspricht dem olympischen Geist und schadet den Interessen der Athleten aller Länder“, sagte Zhao Lijian (49), Sprecher des Außenministeriums, am Freitag (19. November).

US-Präsident Biden zieht Olympia-Boykott „in Betracht“

Biden hatte zuvor bei einem Treffen mit Kanadas Premierminister Justin Trudeau (49) mitgeteilt, ein solcher Boykott der Spiele (4. bis 20. Februar) sei „etwas, das wir in Betracht ziehen“. In diesem Fall würden keine amerikanischen Regierungsbeamten nach China reisen, doch Sportler und Sportlerinnen könnten teilnehmen.

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Aktuell werden aus der US-Politik immer mehr Rufe sowohl nach einem diplomatischen als auch einem vollständigen Olympia-Boykott laut, um auf Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung der uigurischen Muslime aufmerksam zu machen. Das chinesische Außenministerium wies die Vorwürfe als „nicht der Wahrheit entsprechend und völlig unbegründet“ zurück und nannte die Behauptungen Washingtons einen „Witz in den Augen des chinesischen Volkes“.

Zusätzlich könnte noch das Verschwinden von Tennis-Star Peng Shuai zum Thema werden. Von der Doppel-Spielerin fehlt jede Spur, nachdem sie vor mehr als zwei Wochen dem ehemaligen Vize-Premierminister Chinas, Zhang Gaoli (75) Vergewaltigung vorgeworfen hat. (sid)

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