Olympia Erste Sorgen um Winter-Spiele: „Schweres Eis“ in Peking-Arena

Einblick in die neugebaute Eisschnelllauf-Arena Ice Ribbon in Peking

Die neugebaute Eisschnelllauf-Arena Ice Ribbon in Peking am 25. Dezember 2020

In vier Monaten starten die Olympischen Winterspiele in Peking. Während die Planung so weit glatt gelaufen ist, gab es erste Kritik am kalten Untergrund der Eisschnelllaufhalle.

Peking. Gerade einmal etwas über zwei Monate ist die Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele in Tokio her, da laufen schon die Vorbereitungen für das nächste Sportevent der Superlative. Vom 4. bis zum 20. Februar 2022 finden in China die Winterspiele statt. Nun wurde erste Kritik am Eis der Pekinger Halle öffentlich – geäußert ausgerechnet aus der Eisschnelllauf-Hochburg Holland.

Der niederländische Nachwuchs-Cheftrainer Peter Kolder (45) glaubt, dass die Eisschnellläufer in China durchaus Probleme mit dem Untergrund der eigens für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking gebauten Ice Ribbon Arena haben könnten. Der Coach war mit einigen Talenten am vergangenen Wochenende bei den einzigen Testwettkämpfen und nutzte die Gelegenheit, um die Olympia-Anlage kennenzulernen.

Niederlande fürchten Probleme mit Olympia-Eis in Peking

„Es ist eine tolle Halle mit viel Platz im Inneren. An das schwere Eis mussten wir uns noch gewöhnen“, kritisierte der Chef des niederländischen Teams beim Internetportal „schaatsen.nl“ vorsichtig. „Mark Messer, der auch Eismeister im Olympic Oval in Calgary ist, experimentiert noch damit. Wir haben ihm Feedback gegeben“, erklärte Kolder.

„Die Eisbahn sieht toll aus. Sie ist sehr gepflegt“, sagte Eisschnellläuferin Isabel Grevelt (19) aus Alkmaar. Beeindruckt waren die Athleten vor allem von den Lichtshows im Außenbereich und der Größe der Olympia-Halle. Deutsche Athleten waren beim Testevent nicht am Start.

Im Ice Ribbon sollten schon im vergangenen Februar die Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer als Olympia-Test ausgetragen werden. Wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einreise-Problemen waren die Titelkämpfe jedoch kurzfristig nach Heerenveen verlegt worden. Deutschland ging bei der WM leer aus. Die Pekinger Arena soll laut Bewerbungsbuch 12.000 Zuschauern (6800 permanente und 5200 temporäre Sitzplätze) Platz bieten. /dpa/job)

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