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„Wenn die so weitermachen“Littler-Eskalation – auch Deutschland betroffen

Luke Littler gegen die Fans, das entwickelt sich zu einer Dauerfehde. Bei einem wichtigen Darts-Turnier in den Niederlanden kommt es erneut zu Vorfällen.

Darts-Weltmeister Luke Littler hat die Schnauze von Pfeifkonzerten und Buhrufen der Fans voll. In der Dauerfehde mit den Fans droht nun eine Eskalation.

In einem Interview des Portals Online-Darts sagte der 19 Jahre alte Engländer in Amsterdam: „Wenn die Niederländer so weitermachen, dann werde ich dort keine Euro-Touren mehr machen. Es hat einfach keinen Sinn, dass ich reise, meine Zeit verschwende, während ich ausgepfiffen werde.“

Littlers Fehde mit deutschen Fans

Littler bestreitet aktuell die World Series of Darts Finals, wo er in den ersten beiden Runden Lokalmatador Danny Noppert und Nathan Aspinall bezwang – dabei aber von den heimischen Fans feindselig empfangen wurde.

Immer wieder hat Littler in der Vergangenheit mit Buhrufen zu kämpfen, sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland. „Ich will einfach nur meine Darts spielen, Autogramme geben, offensichtlich“, sagte Littler, der die Darts-Szene aktuell dominiert wie einst Michael van Gerwen oder Phil Taylor.

Littler hatte nach eigenen Angaben am Freitag und Samstag bewusst auf Gesten gegenüber dem Publikum verzichtet. „Die vergangenen zwei Abende habe ich gar nichts gemacht, ich bin einfach von der Bühne gegangen und habe niemandem gedankt. Es hat keinen Sinn, allen zu danken, wenn sie mich ausbuhen“, erklärte er.

Der englische Ausnahmeakteur hatte in Deutschland ähnliche Erfahrungen gemacht und deshalb auf Teilnahmen an European-Tour-Turnieren verzichtet.

Bei der Europameisterschaft Ende Oktober in Deutschland wird er aber wohl starten. „Ich war schon lange nicht mehr bei den Deutschen. Wir werden in Dortmund sehen, ob sich das ändert oder gleich bleibt.“ Kurz vor der WM will er im Dezember auch an der World Darts Gala in Köln teilnehmen. (dpa/sid/red)

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