Ein harter Dämpfer für Christian Eckerlin! In der Arena von Frankfurt geht sein wichtiger Fight schon nach kurzer Zeit verloren.
Bittere Pleite in Runde 1MMA-Star Eckerlin verliert vor 60.000 Fans – und spricht dann Klartext

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Bittere Niederlage für Christian Eckerlin.
Was als sein großes Fest geplant war, mündete in einer gewaltigen Ernüchterung. Christian Eckerlin (39) musste sich vor beinahe 60.000 Zuschauern im Frankfurter „Deutsche Bank Park“ seinem Kontrahenten David Kozma (34) aus Tschechien geschlagen geben. Alle Hoffnungen wurden durch einen technischen K.o. bereits in der ersten Runde zunichtegemacht.
Noch um 0.26 Uhr marschierte Eckerlin unter tosendem Applaus der Zuschauer in die Arena, aber nur Augenblicke danach war der Traum ausgeträumt. Der für seine Stärke am Boden berüchtigte Kozma brachte ihn rund 90 Sekunden nach Kampfbeginn zu Boden.
„Wenn es mich in den Händen wieder juckt, dann komme ich vielleicht zurück“
Ein Würgegriff, der sogenannte „Rear naked choke“, zu dem der tschechische Kämpfer sechs Sekunden vor Rundenende ansetzte, nötigte Eckerlin zur Aufgabe.
Der Frankfurter wirkte nach dieser herben Pleite, seiner dritten bei den vergangenen vier Auftritten, sichtlich sprachlos. „Was soll ich sagen? Das habe ich mir anders vorgestellt. Mir fehlen gerade die Worte“, äußerte er und richtete Worte an die Anhänger: „Vielen Dank, dass ihr alle da wart. Frankfurt ist die Hauptstadt des MMA.“
Ein Ende seiner Laufbahn dementierte er allerdings unerwartet. „Ich bin mein Leben lang Kämpfer. Wenn es mich in den Händen wieder juckt, dann komme ich vielleicht zurück“, meinte Eckerlin. Unerwartet erwähnte er sogar eine Revanche gegen Christian Jungwirth (39), welchen er vor zwei Jahren klar bezwungen hatte: „Ich brauche eine Pause, muss mich erholen und dann soll die Gurke kommen.“ Das berichtet „bild.de“.
Die weiteren Duelle des Abends waren ebenfalls packend. Max Coga (37) und Christian Jungwirth (39) boten sich im Co-Main-Event einen echten Kampf im Käfig. Die Juroren werteten nach drei harten Runden, bei denen beide Kontrahenten ins Straucheln gerieten, zugunsten von Coga. Der Kämpfer aus Frankfurt landete 192 Treffer, bei Jungwirth waren es 138.
„Ich habe euch eine Schlacht versprochen“, konstatierte Coga nach seinem Triumph. „Das war die schwerste Vorbereitung meines Lebens. Vor wenigen Wochen habe ich mir im Training mein Knie komplett kaputt gemacht. Niemand hat einen größeren Willen als ich.“
„Neandertaler“ Frédéric Vosgröne ohne Chance – Heiratsantrag im Oktagon
Weniger ausgeglichen war die Auseinandersetzung für Frédéric Vosgröne (30). Gegen die tschechische Ikone Karlos Vémola (41) hatte der „Neandertaler“ keine Chance, weshalb der Schiedsrichter das Duell bei einem Stand von 175 zu 27 Treffern zum Ende der zweiten Runde beendete. „Die beste Defensive ist es, zu attackieren. Das habe ich gemacht“, erläuterte Vémola im Anschluss an seinen Erfolg.
Das erste Duell der Maincard konnte Influencer Edmon „Ringlife“ Avagyan für sich entscheiden. Seinen österreichischen Gegner Dominic Schober bezwang er mittels technischem K.o. schon in Runde eins. „Nicht schlecht für einen Influencer, oder? Ich habe mein Leben lang auf diesen Moment gewartet. Ein Traum ist in Erfüllung gegangen“, freute sich Avagyan.
Trotz der Blessuren gab es für den unterlegenen Schober ein glückliches Ende. Unmittelbar nach dem Fight stellte er seiner Freundin im Oktagon die Frage aller Fragen – und sie antwortete mit „Ja“! (red)

