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„Gute Winde, mein Freund“Segel-Held Charlie Dalin stirbt mit nur 42 Jahren an Krebs

Charlie Dalin

Copyright: Loic Venance/AFP/dpa

Charlie Dalin fühlte sich auf dem Wasser am wohlsten. (Archivbild)

Trotz Rekordfahrt: Segel-Held stirbt mit nur 42 Jahren.

Er hat die Ozeane der Welt bezwungen, doch den Kampf gegen seine Krankheit konnte er nicht gewinnen. Die Segel-Community ist in tiefer Trauer um Charlie Dalin. Der französische Ausnahme-Segler verstarb mit nur 42 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens, wie die Veranstalter der „Vendée Globe“-Regatta bekannt gaben.

Sogar der französische Präsident Emmanuel Macron zollte dem Sportler Tribut und nannte Dalin „einen großen Segler, einen Mann von außergewöhnlichem Mut und eine Lichtgestalt auf dem Ozean“.

Rekordfahrt trotz Schock-Diagnose

Was die ganze Geschichte noch dramatischer macht: Schon während seiner unglaublichen Rekordfahrt bei der „Vendée Globe“ im Januar 2025 kannte Dalin sein tragisches Schicksal. Die niederschmetternde Diagnose erhielt er bereits im Herbst 2023: ein seltener Krebstumor im Bereich des Dünndarms.

Trotz dieser Bürde umsegelte er allein den Globus und sicherte sich mit seiner Imoca-Jacht „Macif“ einen neuen Weltrekord. Seine Zeit: 64 Tage, 19 Stunden, 22 Minuten und 49 Sekunden. Bei diesem Rennen kam der deutsche Segler Boris Herrmann aus Hamburg als Zwölfter ins Ziel.

„Gute Winde, mein Freund“

Sein Freund und früherer Konkurrent Yoann Richomme verabschiedete sich auf Instagram mit emotionalen Zeilen: „Was für einen bemerkenswerten Kampf hast du gegen diese grausame Krankheit geführt. Ich bin zutiefst beeindruckt von deiner Ausdauer und deinem Optimismus, bis hin zu deinen letzten Tagen.“ Richomme schloss seinen Beitrag mit den Worten: „Du wirst vermisst werden, du wirst vermisst werden! Gute Winde, mein Freund.“

Es war nicht sein erster Triumph auf dem Wasser. Bereits im Jahr 2021 überquerte Dalin nach 80 Tagen als Führender die Ziellinie der „Vendée Globe“. Der Sieg ging damals jedoch an seinen Landsmann Yannick Bestaven. Dieser hatte eine Zeitgutschrift von 10 Stunden und 15 Minuten bekommen, weil er bei der Rettungsaktion für Kevin Escoffier beteiligt war.

(dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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