„Eine Schweinerei“ Video aufgetaucht: Italienische Schiedsrichterin sucht Verbreiter von „Rache-Porno“

Wer hat ein Sex-Video von der Italienerin Diana Di Meo veröffentlicht? Das fragt sich die 22-jährige Schiedsrichterin gerade und hat für die Aufklärung auch schon die Polizei eingeschaltet.

Die italienische Fußball-Schiedsrichterin und Studentin Diana Di Meo (22) mag ihren Körper und spielt besonders gern mit der Kamera. Bei Instagram postet sie bevorzugt Nahaufnahmen von sich selbst, teils ziemlich knapp bekleidet.

Nun ist die Situation aber eskaliert. Denn: Ein Sex-Video wurde veröffentlicht und geistert seitdem durch das Internet. Darin zu sehen: Diana Di Meo.

Diana Di Meo hat die Video-Veröffentlichung nie autorisiert

Diana Di Meo wohnt in Pescara, etwa 200 Kilometer östlich von Rom, und studiert dort an der Universität Chieti-Pescara „Gabriele d’Annunzio“. In ihrer freien Zeit leitete sie als Schiedsrichterin in der Region am Wochenende ab und an Fußballspiele.

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Für Diana Di Meo, die bei Instagram mehr als 86.000 Abonnenten verzeichnen kann, ist der im Internet veröffentlichte Sex-Clip unerträglich, denn sie hat einer Veröffentlichung des Videos nie zugestimmt. „Das ist eine Schweinerei“, stellte Di Meo klar. Sie hat entsprechend eine Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Von wann der Clip stammt und wer ihn ins Netz gestellt hat, ist unklar. Die Italienerin selbst spricht von einem „Rache-Porno“.

Momentan lässt sie polizeilich nach der unbekannten Person fahnden, die die Aufnahmen ins Netz gestellt hat. Wer derartige Tapes ohne Genehmigung verbreitet, dem droht sogar eine Gefängnisstrafe.

Zur Aufklärung des Falls will die 22-Jährige, die sich selbst als fitnesssüchtig bezeichnet, auch ihre Reichweite bei Instagram nutzen und bekundete: „Ich danke allen, die mich in dieser Sache unterstützen. Wir müssen solche Vorfälle öffentlich machen“, sagt sie in einem Video-Statement auf Instagram.

Diana Di Meo spricht Warnung aus

Allerdings sprach sie auch eine Warnung aus, mit der sie sich an diejenigen wandte, die das Filmchen zur Unterhaltung ansehen: „Heute bin ich das Opfer, morgen könnte es eine nahestehende Person sein, die vielleicht gerade die Videos anschaut und lächelt.“

Di Meo: „Es ist eine Situation, die ich so niemandem wünsche. Ich habe von Telegram-Gruppen erfahren, wo auch andere Mädels veröffentlicht wurden, die ich vorgewarnt habe.“ In ihrer Insta-Bio gibt sie ihr Lebensmotto preis: „Nimm das Leben nicht zu ernst, wie es auch läuft, du kommst nicht lebend davon.“ (jm)

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