Nach einem schweren Zusammenstoß versagt ihr Herz: In Frankreich weint die Rugby-Welt um das junge Talent Cléa Menier.
Tragödie bei Rugby-SpielNachwuchsspielerin Clea Menier stirbt mit nur 17 Jahren

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Symbolbild Rugby
Ein ganzes Land weint um ein blutjunges Sporttalent. Mit bloß 17 Lebensjahren wurde Cléa Menier plötzlich aus dem Leben gerissen. Beim französischen Rugby-Verein Union du Bassin Marmandais war die Nachwuchsathletin aktiv, doch nun erlag sie einer verheerenden Verletzung. Passiert war das Ganze während einer Begegnung ihres Teams.
Beim Aufeinandertreffen mit Agen Agglo ereignete sich das schreckliche Unglück. Ein heftiger Treffer erwischte Cléa direkt am Schädel. Dies hatte fatale Konsequenzen, denn augenblicklich hörte ihr Herz auf zu schlagen. Nach diesem Kreislaufstillstand lieferten Rettungskräfte die Jugendliche in die Pellegrin-Klinik von Bordeaux ein. Sämtliche Versuche der Mediziner vor Ort, die Sportlerin noch zu retten, blieben jedoch vergeblich. Das berichtet „bild.de“.
Tiefe Fassungslosigkeit bei Klub und Dachverband
Sowohl die gesamte Rugby-Szene Frankreichs als auch ihre Kameradinnen und der Heimatverein stehen nach dieser Hiobsbotschaft komplett unter Schock. Durch ein offizielles Schreiben machte Union du Bassin Marmandais das Ableben der jungen Frau öffentlich.
Darin drückt die Vereinsführung sowohl dem Freundeskreis als auch den Hinterbliebenen tiefstes Mitgefühl aus. Ebenso galten diese tröstenden Zeilen den Coaches sowie den Mitspielerinnen. Aus den veröffentlichten Zeilen der Klubverantwortlichen spricht blanke Verzweiflung. „Mit immenser Trauer und unbeschreiblichem Schmerz hat Union du Bassin Marmandais vom Tod von Clea erfahren“, wird darin mitgeteilt.
Zudem ergänzt der Verein: „Wir denken auch an ihre Angehörigen und Freunde, deren immensen Schmerz wir teilen, sowie an ihre Teamkolleginnen, Trainer und alle, die das Privileg hatten, sie zu kennen und ihre Leidenschaft für Rugby mit ihr zu teilen.“
Abseits des Klubs gab es weitere Reaktionen auf den tragischen Verlust. So äußerte sich ebenfalls Frankreichs nationaler Rugbyverband (FFR) zu dem Vorfall. Mittels einer eigenen Botschaft versprach die Organisation den Verwandten sowie der gesamten Familie der Verstorbenen volle Rückendeckung und tiefes Mitgefühl.
Allgemein wird Rugby zwar als äußerst körperbetonte, gleichzeitig jedoch überaus respektvolle Disziplin geschätzt. Auf Kopfschutz oder Helme verzichten die Aktiven dabei komplett. (red)
