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Paukenschlag in ItalienDeutscher Rad-Profi lässt Top-Stars einfach stehen

Max Walscheid

Copyright: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Max Walscheid zeigte in Italien eine starke Leistung. (Archivbild)

Ein echter Hammer zum Start der Fernfahrt Tirreno-Adriatico! Für eine gewaltige Sensation sorgt der deutsche Rad-Athlet Maximilian Walscheid. Er hat einige der bekanntesten Gesichter des Radsports einfach deklassiert.

Auf der 11,5 Kilometer langen Strecke gegen die Uhr in Lido di Camaiore raste der Profi aus Heidelberg auf einen unglaublichen dritten Rang. Wie die dpa meldet, waren nur der zweifache Weltmeister Filippo Ganna (Italien) sowie Thymen Arensman aus den Niederlanden noch flotter unterwegs.

„Ich bin schon ein paar gute Zeitfahren in meiner Karriere gefahren. Heute war ein gutes“, äußerte sich Walscheid glücklich nach seiner Glanzleistung. „Wir haben im Winter viel am Zeitfahren gearbeitet. Der Kurs war mehr oder weniger perfekt für mich.“

Top-Fahrer wie Roglic und Supertalent del Torro distanziert

Und die Strecke passte wie die Faust aufs Auge! Der 32-Jährige nutzte auf dem ebenen Parcours mit den ausgedehnten Geraden seine Vorteile optimal und rief damit erstaunte Reaktionen hervor.

Immerhin verwies Walscheid nicht nur den vierfachen Vuelta-Gewinner Primoz Roglic auf die Plätze, sondern ebenso das Supertalent Isaac del Torro. Der Mexikaner gilt als der designierte Nachfolger von Tadej Pogacar, seinem Teamkollegen.

Seine eigentliche Rolle: Unterstützer für einen Sprint-Spezialisten

Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass Walscheid am Schluss der einwöchigen Tour in der Gesamtwertung vorne mitmischt. Für den starken Fahrer sind die bevorstehenden Abschnitte des „Rennens zwischen den Meeren“ einfach zu herausfordernd.

Sein vorrangiger Job ist ein anderer: Er soll dem Italiener Jonathan Milan bei den Sprints als Anfahrer dienen.

Doch mit diesem Start hat er bereits ein starkes Signal gesendet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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