Abo

Todes-Drama am RingFahrer (66) stirbt bei Horror-Crash, Verstappen trauert mit

Todesfall nach Massencrash auf Nürburgring

Copyright: Alexander Franz/Erftkreis News Redaktion/dpa

Auf dem Nürburgring gab es nach dem Start einen schweren Unfall mit mehreren Autos.

Ein Horror-Unfall überschattet das Renn-Wochenende.

Max Verstappen zeigte mit ernster Miene, wie er gemeinsam mit den anderen Piloten zum Team des verstorbenen Juha Miettinen ging. Weniger als 20 Stunden nach dem tragischen Unfall, der dem 66 Jahre alten Finnen das Leben nahm, demonstrierte die Motorsport-Gemeinschaft am Nürburgring ihren Zusammenhalt.

Seine Bestürzung hatte der viermalige Formel-1-Weltmeister bereits am Vorabend via Instagram zum Ausdruck gebracht. „Geschockt über das, was heute passiert ist...“, postete er. „Motorsport ist etwas, das wir alle lieben, aber in Zeiten wie diesen werden wir daran erinnert, wie gefährlich er sein kann.“

Schweigeminute und bewegende Worte vor dem Start

Ein Geistlicher fand vor der Schweigeminute der Fans ergreifende Worte und griff dabei Verstappens Aussage auf. Der Niederländer übermittelte der Familie von Miettinen sein tiefes Mitgefühl und schloss sich am Sonntag vor dem Start dem schweren Gang zum trauernden Team an.

Zahlreiche weitere Persönlichkeiten des Motorsports bekundeten ebenfalls ihr Mitgefühl. Wie die dpa berichtet, sprach auch der 19 Jahre junge Formel-1-Spitzenreiter Kimi Antonelli von Mercedes über soziale Medien sein Beileid aus.

Massen-Crash mit sieben Autos auf der Nordschleife

Dem Sprecher am Kurs in der Eifel versagte die Stimme, eine bedrückende Stille senkte sich über das Starterfeld. Auslöser war eine katastrophale Massenkarambolage während des ersten von zwei Qualifikationsläufen für das 24-Stunden-Rennen, an der sieben Fahrzeuge beteiligt waren.

Im Medical Center an der Rennstrecke verstarb Juha Miettinen, nachdem Wiederbelebungsversuche scheiterten. In der Szene kannte man ihn als routinierten Fahrer auf der berüchtigten Nordschleife, wo er über Jahre hinweg in unterschiedlichen Rennformaten an den Start ging.

Verstappen suchte den Spaß – und fand die Trauer

Das Qualifikationsrennen am Samstag wurde infolge des Unfalls gestoppt, sodass Verstappen nicht mehr fahren konnte. Eigentlich hatte er sich mit dem Abstecher auf die Langstrecke die Freude am Fahren zurückerobern wollen, die ihm durch den Regel-Frust in der Formel 1 zuletzt fehlte.

Doch stattdessen erwarteten ihn Trauer und Bestürzung. Sein Mercedes-AMG GT3 trug am Sonntag als Zeichen des Respekts Trauerflor. In die Kollision im ersten Lauf waren außer dem BMW von Miettinen noch sechs andere Autos verwickelt. Man brachte mehrere Fahrer zur Kontrolle in umliegende Kliniken, doch für niemanden bestand Lebensgefahr. Das Fahrzeug von Verstappen war nicht beteiligt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Nach einem heftigen Crash wurde das rennen am Nürburgring gestoppt.

Rennabbruch nach Todescrash am Nürburgring

Kölner Ex-Karnevalsprinz in Horror-Unfall verwickelt