Schwerer Massen-Crash auf dem Nürburgring! Das Quali-Rennen, bei dem auch Max Verstappen fahren sollte, wurde sofort gestoppt. Ein Fahrer überlebte nicht.
Rennabbruch nach Todescrash am NürburgringKölner Ex-Karnevalsprinz in Horror-Unfall verwickelt

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Nach einem heftigen Crash wurde das rennen am Nürburgring gestoppt.
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Massen-Crash mit Todesfolge! Bei dem schweren Unfall im Quali-Rennen zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring ist ein Pilot ums Leben gekommen.
Wie die Rennleitung mitteilte, starb Juha Miettinen im Medical Center. Nachdem der 66 Jahre alte gebürtige Finne aus seinem Wagen geborgen worden war, seien alle Reanimationsversuche erfolglos geblieben.
Nürburgring: Ex-Karnevalsprinz der Blauen Funken in Unfall verwickelt
Die Rennleitung hatte zunächst mitgeteilt: „Derzeit laufen die Rettungsmaßnahmen für mehrere verletzte Fahrer auf Hochtouren.“ Berichten zufolge waren mehrere Rettungswagen im Einsatz. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt. Der Livestream des Rennens, das über vier Stunden angesetzt war, wurde gestoppt. Die Untersuchungen zur Unfallursache sind angelaufen.
In den Unfall in der Anfangsphase des eigentlichen Vier-Stunden-Rennens waren weitere sechs Wagen verwickelt, darunter auch der Porsche 911 GT3 Cup vom Team eFuel Griesemann.
Bei dem Team handelt es sich um eine vierköpfige Fahrergruppe um den Kölner Björn Griesemann. Der Präsident der Blauen Funken und ehemaliger Prinz im Kölner Karneval wollte gemeinsam mit seinem Bruder Georg, sowie den weiteren Piloten Dirk Adorf und Marco Holzer am Rennen teilnehmen, wie die Rennleitung mitteilte. Wer zum Zeitpunkt des Unfalls den Wagen steuerte, ist nicht bekannt.
Mehrere Piloten seien zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Für keinen bestehe Lebensgefahr, hieß es von der Rennleitung.
Auf Nachfrage von EXPRES.de bestätigten die Blauen Funken, dass es allen vier Piloten gut gehe und keiner verletzt sei.
Der giftgrüne mit eFuel betriebene 911 GT3 „Greeno“-Porsche ging mit mit der Startnummer 992 an den Start. Das Fahrer-Quartett um den Kölner Ex-Karnevalsprinzen hatte das Rennen auf dem Nürburgring auch als Vorbereitung auf den dritten Lauf der Langstrecken-Serie (NLS) angetreten, wie motorsport.total.com Anfang April angekündigt hatte.
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen blieb unbeteiligt
Der Wagen des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen war nicht in den Horrorunfall mit insgesamt sieben Autos in der Passage Klostertal verwickelt. Zum Zeitpunkt des Crashs saß auch sein österreichischer Kollege Lucas Auer am Steuer des Mercedes-AMG mit der Startnummer 3.
„Geschockt über das, was heute passiert ist...“, schrieb Verstappen in seiner Instagramstory und fügte hinzu: „Motorsport ist etwas, das wir alle lieben. Aber in Zeiten wie diesen werden wir daran erinnert, wie gefährlich er sein kann.“ Verstappen drückte der Familie von Miettinen sein aufrichtiges Beileid aus.
Vor den Rennen an diesem Sonntag soll es im Rahmen der Startaufstellung eine Gedenkminute für den tödlich verunglückten Miettinen geben. (red mit dpa)
