Verätzte Lunge, Spender-NierenNiki Lauda lag seit Anfang Mai im Sterben

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Formel-1-Legende Niki Lauda im Jahr 2013 mit Ehefrau Birgit vor dem Rush-Filmplakat mit Schauspieler Daniel Brühl. Sie spendete ihm eine ihrer Nieren.

von Oliver Reuter (reu)

Wien – Niki Lauda (✝70) war mehrfach dem Tod von der Schippe gesprungen. Im Jahr 1976 überlebte er seinen Feuerunfall auf dem Nürburgring, wo er 55 Sekunden in seinem brennenden Auto eingeschlossen war. Dabei wurde sein Kopf verbrannt und seine Lunge verätzt.

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Die starken Medikamente belasteten auch seine Nieren, weshalb er zwei Spendernieren benötigte. Die erste spendete Laudas Bruder Florian, die zweite seine zweite Ehefrau Birgit.

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Im August 2018 bekam er auch noch eine Lungen-Transplantation, nach der es zu Komplikationen kam. Laudas Tod kam nun nach Angaben seines Arztes Walter Klepetko nicht ganz überraschend.

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„Niki Lauda hat gekämpft“

„Niki Lauda hat gekämpft. Er war ein toller Mann. Aber es war seit einiger Zeit klar, dass wir ihn nicht mehr auf die Rennstrecke zurück bringen können“, sagte der Chirurg des Wiener Allgemeinen Krankenhauses, der Lauda die Spender-Lunge transplantiert hatte.

Hier lesen: Niki Lauda: „Die Zeit im Krankenhaus war schlimmer als mein Nürburgring-Unfall.“

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Niki Laudas Lungen-Chirurg Walter Klepetko erklärt die Todesursache.

Zustand vor 70. Geburtstag von Niki Lauda verschlechtert

Nach dem Eingriff hatte sich Klepetko optimistisch gezeigt, dass Lauda wieder auf die Beine kommen werde. In der Reha machte Lauda zunächst auch große Fortschritte. Doch vor seinem 70. Geburtstag hatte sich Laudas Zustand wegen einer Entzündung der Lungenbläschen verschlechtert.

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Niki Lauda brauchte Dialyse

Auch einer seiner zwei Spendernieren habe ihm Probleme bereitet. Seit Anfang Mai lag Lauda in der Universitätsklinik in Zürich, wo er Dialyse bekam, und am Montagabend verstarb.

Klepetko sagt: „Es gibt keine Todesursache. Es war ein langer Prozess, an dessen Ende der Patient gegangen ist.“

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