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Trauer um Formel-1-Idol Niki Lauda hinterlässt fünf Kinder

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Der stolze Vater Niki Lauda mit seinen Söhnen Lukas (l.) und Mathias 2006 auf dem Norisring

Wien – Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ist tot. Der Österreicher starb am Montag im Alter von 70 Jahren.

Eine Sprecherin der Fluggesellschaft Laudamotion schrieb im Namen der Familie Lauda: „In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass unser geliebter Niki am Montag, den 20.05.2019 im Kreise seiner Familie friedlich entschlafen ist. Seine einzigartigen Erfolge als Sportler und Unternehmer sind und bleiben unvergesslich.“

Hier die Reaktionen zum Tod von Niki Lauda (✝70) lesen.

Seine Frau Birgit schenkte Niki Lauda noch Zwillinge

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Der dreimalige Weltmeister agierte seit 2012 als Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams. Durch Spätfolgen nach dem Horrorunfall von 1976 hatte Lauda sich schon zweimal einer Nierentransplantation unterziehen müssen, im August 2018 auch noch einer Lungentransplantation.

Lauda hat aus erster Ehe die beiden Söhne Mathias (38, fuhr früher DTM) und Lukas (40) und aus seiner zweiten Ehe mit Birgit Lauda die neunjährige Zwillinge Max und Mia und einen unehelichen Sohn Christoph (37).

Hier lesen: Niki Lauda: „Die Zeit im Krankenhaus war schlimmer als der Nürburgring-Unfall.“

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Formel-1-Legende Niki Lauda im Jahr 2013 mit Ehefrau Birgit vor dem Rush-Filmplakat mit Schauspieler Daniel Brühl. Sie spendete ihm eine ihrer Nieren.

Die Formel 1 reagiert mit großer Trauer

Die Formel 1 hat mit großer Trauer auf den Tod Laudas reagiert. „Für immer in unseren Herzen, für immer unsterblich in unserer Geschichte”, twitterte die Motorsport-Königsklasse. „Die Motorsport-Gemeinschaft betrauert den verheerenden Verlust einer wahren Legende”.

Die Gedanken aller in der Formel 1 seien bei den Freunden und der Familie des Österreichers.

„Heute ist ein trauriger Tag für die Formel 1”, schrieb Laudas ehemaliger Rennstall Ferrari ebenfalls bei Twitter. „Die große Familie Ferrari erfährt in tiefer Trauer die Nachricht vom Tod des Freundes Niki Lauda, dreifacher Weltmeister, zweimal mit der Scuderia (1975-1977). Er wird auf ewig in unseren Herzen und in denen der Fans bleiben.”

1976 überlebte Niki Lauda knapp ein Flammeninferno

Der 70-Jährige mit der roten Kappe als Markenzeichen hatte seit seinem schweren Unfall auf dem Nürburgring 1976 immer wieder mit Gesundheitsproblemen zu tun. Nur knapp hatte er damals das Flammeninferno überlebt. Nicht nur seine Kopfhaut wurde dabei durch schwere Verbrennungen gezeichnet. Der spätere Airline-Besitzer zog sich unter anderem auch Verätzungen der Lunge zu.

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Niki Lauda zusammen mit dem französischen Formel-1-Piloten Alain Prost im Jahr 1983.

Im Sommer vergangenen Jahres war Lauda eine Lunge transplantiert worden. Nach einer Grippe-Erkrankung musste er im Januar erneut im Krankenhaus behandelt werden.

Anlässlich seines 70. Geburtstages am 22. Februar hatte sich Lauda noch in einer kurzen Audio-Botschaft beim ORF für die Glückwünsche mit den Worten bedankt: „Ich komme wieder zurück und es geht volle Pulle bergauf.“

„Mama Laudaaa“: Formel-1-Legende Niki Lauda sprach im vergangenen Jahr über den Malle-Hit und seine Mutter (hier lesen)

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