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Party-Trick bei McLarenTeam feiert 1.000. Rennen in Monaco, doch die Rechnung stimmt nicht

Formel 1 - Vor dem Großen Preis von Monaco

Copyright: David Davies/PA Wire/dpa

Umschwärmt: Weltmeister Lando Norris ist der Fahrer mit den meisten Rennen für McLaren.

McLaren feiert 1000. Rennen – doch die Zählung stimmt nicht

Ein kleiner Rechentrick erlaubt es McLaren, ausgerechnet auf dem Glamour-Kurs von Monaco die große Feier zum 1.000. Formel-1-Rennen zu veranstalten. Dass es laut offizieller Zählung erst der 999. Grand Prix für das Weltmeister-Team ist, kümmert im Trubel der Partymeile niemanden. Schon gar nicht Titelverteidiger Lando Norris, der nach seinem Sieg im Vorjahr liebend gern wieder auf dem Podium jubeln würde. „Ich weiß, wie viel Glück ich habe, Teil dieser Reise zu sein“, sagt der 26-Jährige.

Mit 156 Starts für McLaren hat der Brite mehr Rennen bestritten als all seine berühmten Vorgänger, von Ayrton Senna über Alain Prost bis hin zu Lewis Hamilton. „Ich mag Statistiken nicht, aber auf diese bin ich stolz. Meinen Namen zusammen mit so vielen Größen zu sehen, ist großartig. Ich bin ein glücklicher Junge“, unterstreicht Norris.

Titelverteidigung in Gefahr: Norris kämpft mit Problemen

In der laufenden Saison sind die Erfolge für den amtierenden Champion jedoch rar. Ein gewaltiger Rückstand von 73 Punkten auf den WM-Führenden Kimi Antonelli von Mercedes lastet auf Norris vor dem sechsten Lauf der Saison am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky). Ein Defekt vor dem Start in China und der kürzliche Ausfall in Kanada – die Aussichten auf eine erfolgreiche Titelverteidigung sind düster. „Wir sind wohl nicht ganz auf dem Level von 2025“, räumt Norris ein.

Die umfassende Technik-Novelle vor dieser Saison hat dem Wiederaufleben des traditionsreichen Rennstalls einen Dämpfer verpasst. Nach Jahren im grauen Mittelfeld konnte McLaren 2024 und 2025 wieder die Konstrukteurs-WM gewinnen, was die Gesamtzahl auf zehn Titel erhöht. Hinzu kommen 13 Fahrer-Weltmeisterschaften und 203 Rennsiege.

McLaren-Debüt vor 60 Jahren in Monte-Carlo

Einzig Ferrari ist noch erfolgreicher. Die Scuderia aus Italien erreichte als einziges anderes Team schon im Jahr 2020 die beeindruckende Marke von 1.000 Formel-1-Rennen. „Ich habe immer noch eine Schwäche für McLaren. Es ist toll, wie sie es wieder rumgedreht haben“, sagt Rekordweltmeister Hamilton, der seinen allerersten Titel mit McLaren holte und nun für Ferrari startet.

Formel 1 - Vor dem Großen Preis von Monaco

Copyright: David Davies/PA Wire/dpa

Mika Häkkinen drehte in Monaco eine Showrunde im ersten Formel-1-Auto von McLaren.

Die glanzvolle Erfolgsgeschichte von McLaren hätte die kühnsten Visionen des Gründers Bruce McLaren wohl bei Weitem überstiegen. Vor 60 Jahren saß der Neuseeländer in Monte-Carlo zum ersten Mal in einem Formel-1-Auto, das seinen Namen trug, erreichte das Ziel jedoch nicht. „In unserer Vergangenheit hat dieses Team stets Kampfgeist und Entschlossenheit bewiesen, ob in Erfolgszeiten oder in schwierigen Phasen. McLaren gibt niemals auf“, lässt CEO Zak Brown verlauten.

Kleiner Rechentrick für den Meilenstein

Eine besondere Lackierung für Monaco und den darauffolgenden WM-Lauf in Barcelona soll an die großen Momente der Team-Historie erinnern. Streng genommen feiert McLaren aber erst in Spanien das 1.000. Rennen, da die Fahrzeuge des Teams 2005 beim berüchtigten Reifenskandal von Indianapolis offiziell nicht am Rennen teilnahmen.

Formel 1 - Vor dem Großen Preis von Monaco

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McLaren feiert sich in Monte-Carlo für 1.000 Rennen in der Formel 1.

Der Fokus von Norris und seinen Kollegen ist sowieso nach vorne gerichtet. „Wir wollen immer noch in die Wochenenden mit dem Glauben gehen, dass wir die Pole Position und den Sieg erreichen können. Diese Chance haben wir uns gegeben“, betont der Champion. Der Sieg im Sprintrennen von Miami und zwei weitere Podiumsplatzierungen im Mai ließen zumindest einen positiven Trend erkennen.

Umso bitterer war der verkorkste Grand Prix in Montreal. Dort wurde Norris zuerst durch eine falsche Reifenstrategie zurückgeworfen, bevor nach der Hälfte der Distanz das Getriebe den Dienst quittierte. Mit einer Runde Golf in Indianapolis versuchte der Brite, den Frust zu verarbeiten. Nun geht es in der europäischen Saison der Motorsport-Königsklasse in schneller Taktung weiter.

In den verbleibenden sechs Rennen bis zur Sommerpause Ende Juli dürfen sich Norris und sein Team keine weiteren Ausrutscher leisten, soll die Mission Titelverteidigung in diesem Jahr noch gelingen. „Eine Weltmeisterschaft ist schon ziemlich toll, aber viele andere und viele von den Fahrern, die jeder kennt, haben viel mehr erreicht. Ich will auf jeden Fall auf dieselbe Stufe wie sie kommen“, erklärt Norris. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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