Robin Räikkönen in der Formel 1? Der Sohnemann von Kimi ist dieser Vision einen Schritt nähergekommen.
Kimi macht’s wie SchumiRobin Räikkönen (11) wird Formel-Junior

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Robin Räikkönen könnte in die Fußstapfen seines Vaters Kimi treten.

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Wie der Vater, so der Sohn. In der Reihe der Sprösslinge berühmter Formel-1-Fahrer, die ihren Vätern am Lenkrad nacheifern, reiht sich nun auch Robin Räikkönen (11) ein.
Der Sohn des finnischen 2007er-Weltmeisters Kimi Räikkönen (46) wurde von Red Bull für sein Juniorteam verpflichtet, um ihn wie zuvor Sebastian Vettel (39) und Max Verstappen (28) an die Formel 1 heranzuführen. Kehrt nach den berühmten Namen Hill, Andretti, Rosberg und Schumacher auch der Name Räikkönen bald in die Königsklasse zurück?
Räikkönen-Sohn: „Außergewöhnliche Fähigkeiten unter Beweis gestellt“
Das Talent hat Robin auf jeden Fall von seinem Vater geerbt. Bei seinem bisher größten Kart-Erfolg, dem Sieg bei der Rotax Max Challenge in Italien, deklassierte er die Konkurrenz mit einem Vorsprung von über fünf Sekunden. „Robin hat bereits im Kart außergewöhnliche Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Seine Schnelligkeit, seine Rennfertigkeiten und sein natürliches Talent haben ihn zu einem der vielversprechendsten Fahrer gemacht. Gleichzeitig beeindruckt er durch seine Reife, seine gelassene Art und seine klare Konzentration auf das Fahren“, lobt Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies (49). „Unser Ziel ist es, ihn Schritt für Schritt zu fördern, ohne ihm unnötigen Druck aufzuerlegen.“
Das war auch das Ziel von Vater Kimi, der es bei der Ausbildung seines Sohnes wie Ferrari-Vorgänger Michael Schumacher (57) angeht. Wie der Kerpener bei Sohn Mick (27) förderte der „Iceman“ die Kart-Karriere seines Sohnes schon früh und ist seit seinem Karriereende vor fünf Jahren auch oft an der Strecke dabei. Doch wie Schumi („Mein Sohn soll nicht mein Nachfolger werden“) wollte er ihn vor einer zu großen Erwartungshaltung durch seinen berühmten Namen schützen und sagte noch vor drei Jahren: „Wir drängen ihn zu nichts, er soll machen, woran er Freude hat.“
Die hat Robin offensichtlich beim Racing. Der Blondschopf strahlte, als er nach der Unterschrift in der Red-Bull-Fabrik in Milton Keynes auch mal in einem Formel-1-Boliden Platz nehmen durfte. Die stolzen Eltern Kimi und Minttu nicht minder. Stellt sich nur die Frage: Warum Red Bull? In seiner Formel-1-Karriere fuhr Papa Räikkönen für McLaren-Mercedes, Ferrari, Lotus und Alfa Romeo, und nur mal in seiner Rallye-Auszeit (2009-2011) für das Red-Bull-Team Citroen.
Kimi erklärt: „Laurent und Red Bull bieten ein überzeugendes und umfassendes Programm, um Robins Entwicklung in den kommenden Jahren zu fördern und ihm all die Erfahrungen zu vermitteln, die er benötigt, um sein natürliches Talent weiterzuentwickeln.“ Mekies ergänzt: „Wir sind fest davon überzeugt, dass Talent sich entfalten kann, wenn es von den richtigen Menschen, der richtigen Kultur und dem richtigen Umfeld unterstützt wird.“
Ein feiner Nadelstich für Ferrari, das die Formel-1-Karriere von Mick Schumacher durch die rüde Gangart von Haas-Ausbilder Günther Steiner (61) ruinierte und sich von Mercedes-Teamchef Toto Wolff (54) das italienische Supertalent Kimi Antonelli (20) wegschnappen ließ.
