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Traum-Jubiläum perfektVerstappen krönt sein Singapur-Wochenende

Max Verstappen beim Jubel.

Copyright: David Davies/PA Wire/dpa

Max Verstappen jubelt über seinen Singapur-Sieg in der Formel 1.

Aktualisiert:

Max Verstappen hat zum ersten Mal in Singapur gewonnen. Er krönte damit sein Jubiläum in der Formel 1.

Glitzerndes Jubiläum für Max Verstappen (29): Nach Sprint-Sieg und 50. Pole-Position feierte der Vierfach-Weltmeister in seinem 250. Formel-1-Rennen seinen ersten Singapur-Sieg.

Damit hat der Red-Bull-Superstar auf 27 verschiedenen Strecken gewonnen. Dafür gab es einen dicken Kuss seiner Lebensgefährtin Kelly Piquet (37) und Handschlag seines Vaters Jos Verstappen (54). Im zehnten Anlauf hat es für „Mad Max“ endlich auch in der Nacht von Singapur geklappt.

Antonelli fährt abgezockt und bleibt souverän vorne

„Ja, es hat ’ne Weile gedauert. Ich freue mich darüber, hier gewonnen zu haben. Aber es war ein gutes Rennen. Wir konnten die Reifen gut nutzen und einen Vorsprung auf die anderen rausfahren“, sagte Verstappen und kündigte an: „Wir sind motiviert, noch mehr aus dem Auto rauszuholen und wollen auch in diesem Jahr noch mehr erreichen.“

Verstappen glänzt, aber die Verbesserungen am Red Bull RB22 kommen diesmal wohl zu spät. Trotz seines zweiten Sieges in Serie nach Sepang hat der „fliegende Holländer“ bereits 114 Punkte Rückstand auf WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (20).

Der Italiener hielt sich wie schon im Sprint aus allem Ärger raus und übertölpelte in der 55. Runde Weltmeister Lando Norris (McLaren) und Lewis Hamilton (Ferrari) auf einen Streich. Hinter dessen Teamkollegen Charles Leclerc wurde Kimi Dritter.

„Ich konnte da Nutzen schlagen aus dem Kampf zwischen Lando und Lewis und freue mich über das Podium. Es ist ein tolles Resultat“, sagte Antonelli.

Kelly Piquet und Max Verstappen gehen in Singapur durch das Fahrerlager der Formel 1.

Copyright: IMAGO/ABACAPRESS

Verstappen war mit Partnerin Kelly Piquet in Singapur.

Mit einem Sieg im kommenden Austin-Rennen (25. Oktober) kann Kimi bereits Weltmeister werden, wenn sein Mercedes-Rivale George Russell (28) wie gestern maximal Neunter wird. Als ihm Interviewer Jenson Button das eröffnete, war Kimi überrascht: „Was ehrlich? Da denke ich nicht dran. Ich möchte einfach das beste Ergebnis holen und dann schauen wir weiter.“

Hamilton wurde auf seinen abgefahrenen Soft-Reifen zum Überholopfer und musste in der letzten Runde auch noch Oscar Piastri im zweiten McLaren passieren lassen. Seine Promi-Freundin Kim Kardashian brachte ihm in der Ferrari-Kabine kein Glück.

Antonelli bleibt dagegen weiter vom Glück geküsst und fährt mit Eichhörnchen-Taktik seinem ersten Titel entgegen. Dabei kommt ihm auch das unglaubliche Pech seines internen Mercedes-Rivalen George Russell (28) entgegen.

Nach seinem Baku-Sieg fiel er in Sepang mit Motorschaden aus, crashte selbst verschuldet im Singapur-Sprint und musste im Rennen wegen eines unerlaubten Motorwechsels von ganz hinten starten. Seine Aufholjagd brachte den Briten nach zahlreichen zähen Kämpfen nur noch auf Platz neun nach vorne.

An Audi-Routinier Nico Hülkenberg biss sich Russell dann aber die Zähne aus. Der Emmericher überholte beim Start bereits Arvid Lindblad (Racing Bulls), im Verlauf des Rennens Pierre Gasly (Alpine) und verdiente sich als Achter die vier WM-Punkte.