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Formel 1 in Australien Sebastian Vettel: Aus der Corona-Quarantäne in die grüne Aston-Martin-Gurke

Sebastian Vettel legt einen Arm um Mick Schumacher.

Sebastian Vettel (r.) und Mick Schumacher am Mittwoch (6. April 2022) beim Trackwalk in Australien.

Sebastian Vettel ist zurück: Nach seiner Corona-Erkrankung darf er im dritten Saisonrennen endlich starten. Allerdings heißt das auch, dass er in die grüne Aston-Martin-Gurke steigen muss.

Aus der Corona-Qurantäne in die Grüne Gurke, aber Sebastian Vettel (34) ist alles andere als sauer. Trotz der wegen seiner Infektion verpassten ersten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien und der miesen Aussichten in seinem lahmen Aston Martin freut sich der Altmeister auf seinen verspäteten Saisonstart beim Australien am Sonntag (10. April 2022, 7 Uhr, Sky): „Es fühlt sich so an, als komme man zu spät zur Schule. Ich kann es kaum erwarten, wieder loszulegen.“

Beim Trackwalk im schönen Albert Park, in dem nach der zweimaligen corona-bedingten Absage endlich wieder gefahren wird, traf Vettel einen, der ebenfalls das letzte Rennen verpasst hatte: Mick Schumacher (23).

Sebastian Vettel und Mick Schumacher sehen sich wieder

Der Haas-Jungstar musste wegen seines beim Horrorcrash im Jeddah-Qualifying zerstörten Autos beim Grand Prix zuschauen. Vettel legte seinen Arm lächelnd um Micks Schulter, die Erleichterung seinen jungen Freund trotz des harten Einschlags in die Betonmauer unverletzt wiedersehen zu können, war ihm anzusehen.

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Zu bereden gab es einiges für „Schulschwänzer“ Vettel. Dabei dürfte es weniger um Micks „Crocodile-Dundee“-Auftritt im Beerwah-Zoo gegangen sein, als vielmehr um Vettels Quarantäne auf dem heimischen Bio-Bauernhof und die schlappe Leistung seiner Grünen Gurke bei den Einsätzen seines Ersatzfahrers Nico Hülkenberg (34).

Sebastian Vettel fuhr das neue Auto nur bei den Tests in Bahrain

Weder der erfahrene Emmericher noch Vettels Teamkollege Lance Stroll (23) konnten bisher einen Punkt einfahren, ohne Zähler ist wie Aston Martin bisher nur der Williams-Rennstall. Dabei hatte Mode-Milliardär Lawrence Stroll (62) noch eine „Sechs-Sterne-Plus-Saison“ und den Angriff auf die Topteams versprochen.

Für Vettel wird es beim Comeback doppelt schwer. Er kennt das neue Auto nur vom Test in Bahrain, wo sich die Probleme schon andeuteten und ist lange ohne Fahrpraxis. „Ich habe fast einen Monat nicht im Auto gesessen“, sagte Vettel, der nur im Simulator trainieren konnte: „Es wird wichtig sein, Erfahrungen im Training zu sammeln. Ich hoffe, dass wir uns verbessern können.“

Immerhin fit sollte er sein, wird Vettel doch seit neuestem von Kimi Räikkönens (42) Kult-Physio Marc Arnall (49) betreut.

Mick Schumacher über Haas-Boliden: „Es ist großartig“

Die nötige Zweikampfhärte braucht Vettel in seinem 15. Formel-1-Jahr aber nicht für Duelle mit WM-Spitzenreiter Charles Leclerc (24) oder Weltmeister Max Verstappen (24). Und selbst Mick dürfte im dank des bärenstarken Ferrari-Motors viel schnelleren Haas außer Reichweite sein.

„Wir sind schnell genug, um in die Top Ten zu fahren, und das wollen wir auch weiterhin machen“, tönt Haas-Teamchef Günther Steiner (56) vor dem 125. Formel-1-Rennen des US-Rennstalls. Und Mick schwärmt vor seinem Australien-Debüt von einem Auto, „mit dem man kämpfen kann. Es ist großartig.“

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