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Kein Top-Team mehr? Mercedes fährt in der Formel 1 hinterher: Darum geht es jetzt

Lewis Hamilton auf der Rennstrecke in Jeddah (Saudi-Arabien)

Lewis Hamilton voll konzentriert vor dem anstehenden Rennstart beim Großen Preis von Saudi-Arabien

Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton beklagt sich über die aktuell schwache Leistung des Rennstalls und erklärt den Haufen an Problemen in der neuen Saison der Formel 1.

„Gibt es überhaupt einen Punkt für diese Position?“, fragte Lewis Hamilton (37) seinen Teamchef nach dem mickrigen zehnten Platz beim letzten Rennen der Formel 1 in Saudi-Arabien. Natürlich weiß er die Antwort auf die Frage.

Der Brite ließ lange offen, ob er diese Saison für die Silberpfeile nochmal fahren würde. Nach dem unglaublichen Finale in der letzten Saison gegen Max Verstappen (24), wo er in der letzten Runde die Weltmeisterschaft verlor, war lange unklar, ob man ihn noch mal in einem Formel-1-Auto sehen würde.

Mercedes aktuell kein Top-Team mehr

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Aktuell sitzt der 27-Jährige in einem nicht konkurrenzfähigem Auto und ist mit 16 Punkten aus zwei Rennen so schlecht gestartet wie zuletzt 2009. Mercedes ist zu schwach, um mit den beiden Topteams Red Bull und Ferrari mitzuhalten, aber im Normalfall auch zu stark für die nachfolgenden Teams.

„Wir liegen weit zurück. Wir brauchen mehr Grip, wir brauchen mehr Motorleistung. Wir hinken beim Speed auf den Geraden hinterher, aber das hat nicht nur einen Grund, wir müssen uns um verschiedene Belange kümmern“, erklärt Hamilton.

Der Grund für die schwache Leistung ist unter anderem die Gehaltsobergrenze, die seit dieser Saison gilt. In den vergangenen Jahren konnte Mercedes die Leistung des Motors aufdrehen, wenn es Phasen wie diese gab.„Das ist in diesem Jahr nicht mehr so, weil sie mit dem E10-Anteil auf der Verbrennungsmotorseite nicht so richtig ans Limit gehen können“, schrieb Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher (46) in seiner Sky-Kolumne.

Hamilton: Haben überall Defizite

„Zählen wir in irgendeinem Bereich zu den Top-Teams? Ich glaube nicht“ echauffierte sich Teamchef Toto Wolff (50). Der Rückstand sei noch zu groß, um in den nächsten Rennen vorne dabei zu sein. Jedoch sind bisher erst zwei von 23 Rennen gefahren. Aufgeben gilt daher nicht, so Wolff.

Das bedeutet im Umkehrschluss für Mercedes einen neuen Plan zu verfolgen. Nämlich in erster Linie nicht mehr den Weltmeistertitel, sondern so viele Punkte wie möglich mitzunehmen, um nicht komplett den Anschluss nach vorne zu verlieren. (fr)

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